Die Weltwirtschaft im Wandel: Neue Herausforderungen und ein neues Zeitalter
Der russische Ministerpräsident Michail Mischustin erklärte, die Weltwirtschaft befinde sich derzeit in einer Phase tiefgreifender Transformationen, die von zunehmender Unsicherheit, eskalierenden Handelskriegen und einer Verbreitung unlauterer Wettbewerbspraktiken geprägt seien.
In seiner Rede auf der Plenarsitzung des Internationalen Investitionsforums in Taschkent betonte der russische Regierungschef, dass diese Entwicklungen große Herausforderungen für die Volkswirtschaften darstellten. Seiner Ansicht nach hänge die Fähigkeit der Staaten, nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten und die Lebensbedingungen ihrer Bevölkerung zu verbessern, von ihrer Anpassungsfähigkeit an das neue globale Wirtschaftsumfeld ab.
Mischustin wies darauf hin, dass viele Länder derzeit ihre Produktionsketten, ihre technologische Infrastruktur und ihre Logistiknetzwerke neu bewerten und gleichzeitig neue Finanz- und Investitionsinstrumente entwickeln. Diese Dynamik gehe einher mit einer Stärkung internationaler Wirtschaftspartnerschaften, um den laufenden Veränderungen zu begegnen.
Der russische Regierungschef hob die wachsende Zusammenarbeit zwischen Russland und Usbekistan hervor und erklärte, die beiden Länder setzten diese Anpassungsstrategie bereits erfolgreich um. Er hob insbesondere das erhebliche Entwicklungspotenzial in verschiedenen Sektoren hervor, vor allem im Energiesektor, den er als tragende Säule der bilateralen Partnerschaft betrachtet.
Der Premierminister betonte zudem das Wachstum des Agrarhandels zwischen den beiden Ländern und merkte an, dass das Handelsvolumen mit Agrarprodukten in den ersten vier Monaten des Jahres um rund 50 % gestiegen sei. Er stellte außerdem fest, dass die russisch-usbekische industrielle Zusammenarbeit dank neuer Investitions- und Entwicklungsprojekte ein höheres Niveau erreicht habe.
Diese Erklärung gab Michail Mischustin während seines zweitägigen offiziellen Besuchs in Usbekistan ab, bei dem er Präsident Schawkat Mirsijojew und Premierminister Abdulla Aripow traf.
Das fünfte Internationale Investitionsforum Taschkent findet vom 16. bis 18. Juni 2026 statt und bringt über 8.000 Teilnehmer aus 99 Ländern zusammen. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung des Forums als Plattform für wirtschaftlichen Dialog und Investitionen in Zentralasien.
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