Konservative Laura Fernández Delgado steuert auf Sieg im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl in Costa Rica zu
Die konservative Kandidatin Laura Fernández Delgado von der regierenden Souveränen Volkspartei (PPSO) führt bei der Präsidentschaftswahl in Costa Rica, wie der Oberste Wahlgerichtshof (TSE) am Sonntag bekannt gab.
Fernández Delgado – die als politische Nachfolgerin des scheidenden Präsidenten Rodrigo Chaves Robles gilt – hat einen überwältigenden Vorsprung vor den anderen Kandidaten und wird laut vorläufigen Ergebnissen die Präsidentschaft voraussichtlich im ersten Wahlgang gewinnen, nachdem die Stimmen in mehr als einem Drittel der Wahllokale ausgezählt wurden.
Zunächst meldete der TSE, dass die Stimmen in 2.228 von insgesamt 7.154 Wahllokalen ausgezählt seien, was 31,14 % der Stimmen entspreche. Die Ergebnisse würden fortlaufend aktualisiert.
Fernández Delgado führt nach dem ersten Auszählungsergebnis mit 326.733 Stimmen (53 %) und liegt damit deutlich über der für einen Sieg im ersten Wahlgang erforderlichen 40-Prozent-Hürde.
An zweiter Stelle folgt Álvaro Ramos von der Nationalen Befreiungspartei (PLN) mit 185.257 Stimmen (ca. 30,06 %).
Nach Auszählung von 88,43 % der Wahllokale führt Fernández Delgado weiterhin das Präsidentschaftsrennen mit 48,51 % der Stimmen (etwas über einer Million Stimmen). Der Kandidat der Rechten dürfte die Wahl im ersten Wahlgang gewinnen, da er die gesetzlich vorgeschriebene 40-Prozent-Hürde überschritten hat.
Der linke Zweitplatzierte Ramos liegt weiterhin bei 33,32 % der Stimmen, während die Liberale Partei 750.585 Stimmen erhielt.
Die Wahlen zeichneten sich durch ein ungewöhnlich großes Kandidatenfeld aus: 20 Kandidaten bewarben sich um die Macht.
Allerdings erreichten 18 der Kandidaten laut vorläufigem Ergebnis nicht mehr als 4 % der Stimmen.
Obwohl die Wahlbehörden Fernández noch nicht offiziell zur Siegerin der Präsidentschaftswahlen 2026 erklärt haben, feierten einige bereits ihren deutlichen Sieg.
Nachbarn und Verbündete wie der salvadorianische Präsident Nayib Bukele – an dessen Sicherheitsstrategie sich die designierte Präsidentin orientieren will – gratulierten Fernández zu ihrem virtuellen Sieg.
„Ich habe soeben telefonisch der designierten Präsidentin Costa Ricas, Laura Fernández, gratuliert. Ich wünsche ihr viel Erfolg in ihrer Amtszeit und dem lieben Brudervolk Costa Ricas alles Gute“, schrieb Bukele auf X.
Die Wahlen zeichneten sich zudem durch eine hohe Wahlbeteiligung aus: Laut dem Obersten Wahlgericht (TSE) lag die Wahlbeteiligung bei 66,96 % und die Enthaltungsquote bei 33,04 %.
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