Marokko nutzt Sport zur Stärkung der Integration von Migranten bei den Vereinten Nationen
Das UN-Hauptquartier in New York war Schauplatz einer bedeutenden marokkanischen diplomatischen Initiative, die sich der Rolle des Sports bei der Integration und Stärkung von Migranten widmete. Die hochrangige Veranstaltung, die in Partnerschaft mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) organisiert wurde, fand am Rande des Internationalen Migrationsüberprüfungsforums statt und unterstrich das Engagement des Königreichs, die Verpflichtungen des Marrakesch-Pakts in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Unter der Leitung der „Gruppe der Freunde für Sport und Migration“ ist dieses Treffen Teil einer internationalen Bewegung zur Förderung einer sicheren, geordneten und regulären Migration. Ismail Chekkori, Direktor für Globale Angelegenheiten im Außenministerium, hob in seiner Rede die Bedeutung des Sports als strategischen Hebel für die menschliche Entwicklung hervor und betonte dessen Potenzial, über bloße körperliche Aktivität hinaus sozialen Zusammenhalt und Inklusion zu fördern.
Marokkos Führungsrolle zeigte sich insbesondere in der gemeinsamen Entwicklung dieser multilateralen Plattform mit der IOM, die darauf abzielt, Sportaktivitäten nachhaltig in die Migrationspolitik zu integrieren. Diese Initiative zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Staaten, internationalen Institutionen und der Zivilgesellschaft im Bereich innovativer Integrationsansätze zu stärken.
Mohammed Abdiker, Stabschef der IOM, betonte die Wirksamkeit des Sports als „universelle Sprache“, mit der sich komplexe Herausforderungen kostengünstig bewältigen lassen. Angesichts zunehmender sozialer Spannungen hob er hervor, dass sportliche Aktivitäten ein konkretes Instrument zur Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens junger Migranten und zur Förderung ihrer Integration in die Aufnahmegesellschaften darstellen.
Die Diskussionen unterstrichen zudem das Potenzial des Sports als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Er ermöglicht Migranten den Erwerb von Qualifikationen und den Zugang zu beruflichen Chancen und stärkt gleichzeitig ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Die Ankündigung der Erstellung eines globalen Kompendiums bewährter Verfahren in Sport und Migration stellt einen wichtigen Fortschritt dieser Initiative dar. Dieses Dokument soll die erfolgreichsten internationalen Erfahrungen identifizieren und verbreiten, um Staaten zu ermutigen, Sport umfassend in ihre Integrationspolitik zu integrieren.
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