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Marokko wird zum drittgrößten Verbraucher von Phosphatgestein weltweit

Sunday 24 August 2025 - 10:25
Marokko wird zum drittgrößten Verbraucher von Phosphatgestein weltweit

Der IndexBox-Bericht (Weltmarktübersicht für Phosphatgestein 2024–2025) hebt hervor, dass Marokko sich im Jahr 2024 mit einem geschätzten Volumen von 26 Millionen Tonnen und einem Anteil von 5,8 % am weltweiten Bedarf als drittgrößter Verbraucher von Phosphatgestein weltweit etabliert hat. Die Studie stellt fest, dass Marokko zwischen 2013 und 2024 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von +3,6 % verzeichnete, was sein solides und stetiges Wachstum bestätigt.

Gemessen an der Bevölkerungszahl nimmt das Königreich eine einzigartige Position ein. „Im Jahr 2024 erreichte der Pro-Kopf-Verbrauch 677 Kilogramm – ein weltweit unübertroffenes Niveau.“ Damit liegt Marokko deutlich über dem internationalen Durchschnitt (56 Kilogramm pro Person) und vor Ländern mit hohem Verbrauch wie China (215 Kilogramm) und den Vereinigten Staaten (89 Kilogramm). Im Zeitraum 2013–2024 stieg der Pro-Kopf-Verbrauch jährlich um 2,3 %, ein Zeichen für einen nachhaltigen Trend.

Auch wertmäßig bleibt Marokkos Position stark. Der Bericht zeigt, dass „der marokkanische Phosphaterzmarkt seit 2013 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 4,8 % verzeichnet“. Im Jahr 2024 werden die durch diesen Verbrauch erzielten Einnahmen ein signifikantes Niveau erreicht haben und hinter China (52,4 Milliarden US-Dollar) und den Vereinigten Staaten (4,5 Milliarden US-Dollar) liegen. Dies bestätigt die Rolle des Königreichs als eines der führenden Zentren der Branche.

Langfristig nachhaltige nationale Produktion

Marokko gehört auch zu den weltweit führenden Phosphaterzproduzenten. Die Studie stellt fest, dass Rabat im Jahr 2024 rund 31 Millionen Tonnen produzierte, mehr als zehnmal weniger als China, aber vor den Vereinigten Staaten. Mengenmäßig entspricht diese Leistung etwa 7 % der weltweiten Produktion.

Wertmäßig zeichnet sich Marokkos Wachstum durch seine Robustheit aus. IndexBox stellt fest, dass das durchschnittliche jährliche Wachstum des Produktionsmarktes in Marokko zwischen 2013 und 2024 bei +4,8 % lag. Weltweit wird die Produktion im Jahr 2024 auf 76,8 Milliarden US-Dollar geschätzt, mit einem deutlichen Anstieg im Jahr 2022 (+43 %).

Eine starke Position im internationalen Handel

Marokko spielt auch im Welthandel eine zentrale Rolle. Im Jahr 2024 erreichten die weltweiten Phosphaterzexporte 26 Millionen Tonnen, ein im Vergleich zu den Vorjahren relativ stabiles Volumen. Die Studie stellt fest, dass Marokko neben Jordanien und Peru zu den drei größten Exporteuren zählt und mehr als die Hälfte des Welthandels ausmacht.

Wertmäßig erreichten die marokkanischen Exporte im Jahr 2024 981 Millionen US-Dollar und rangierten damit an der Spitze, hinter Jordanien (1,2 Milliarden US-Dollar), aber vor Peru (539 Millionen US-Dollar). Diese drei Länder machen zusammen 61 % der weltweiten Exporte aus.

Der Bericht stellt fest, dass die marokkanischen Exporte trotz Schwankungen aufgrund internationaler Preise ein stetiges Wachstum verzeichneten. Der durchschnittliche globale Exportpreis lag 2024 bei 175 US-Dollar pro Tonne, nachdem er 2022 mit 195 US-Dollar seinen Höchststand erreicht hatte.

Importseitig gehört Marokko nicht zu den größten Importeuren, da es seinen Bedarf mit seiner Inlandsproduktion mehr als decken kann. Hauptimporteure bleiben Indien (11 Millionen Tonnen bzw. 34 % der Gesamtmenge), gefolgt von den USA, China und Indonesien.

Eine globale Entwicklung, an der Marokko weiterhin beteiligt ist

Der IndexBox-Bericht hebt die anhaltenden Wachstumsaussichten für die gesamte Branche hervor. „Der globale Phosphaterzmarkt wird zwischen 2024 und 2035 voraussichtlich um 2,9 % pro Jahr mengenmäßig und 3,2 % wertmäßig wachsen.“ Bis dahin würde das Volumen 615 Millionen Tonnen erreichen, mit einem Wert von 977 Milliarden US-Dollar zu nominalen Großhandelspreisen.

In diesem von Peking und Washington dominierten Umfeld nimmt Marokko eine strategische Position ein: drittgrößter Verbraucher, zweitgrößter Produzent außerhalb Chinas und ein wichtiger Akteur im internationalen Handel. Das Land hält zudem einen unangefochtenen Rekord beim Pro-Kopf-Verbrauch, was sowohl die Bedeutung seines Inlandsbedarfs als auch seine zentrale Rolle im Düngemittel- und Phosphatderivatesektor widerspiegelt.

Zusammenfassend betont die Studie, dass Marokko weiterhin ein wichtiger Akteur auf dem globalen Phosphaterzmarkt ist und einen hohen Inlandsverbrauch, eine nachhaltige Produktion und eine führende Rolle im Export vereint. Diese Position dürfte sich im kommenden Jahrzehnt aufgrund des globalen Bevölkerungswachstums und der steigenden Nachfrage nach Düngemitteln weiter festigen.


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