NASA hofft, Crew 11 nächste Woche aufgrund eines medizinischen Notfalls zur Erde zurückbringen zu können.
Die NASA gab am Freitag bekannt, dass sie die Rückkehr von Crew 11 zur Erde für nächste Woche plant. Dies geschah nur einen Tag, nachdem bekannt wurde, dass ein Crewmitglied einen medizinischen Notfall erlitten hatte, der eine Verkürzung des Aufenthalts der Crew zur Internationalen Raumstation (ISS) erforderlich macht.
Laut NASA ist der Abflug von Crew 11 an Bord der SpaceX Crew Dragon Endeavour-Kapsel für frühestens 17:00 Uhr Ostküstenzeit am 14. Januar geplant. Die Wasserung soll gegen 3:40 Uhr Ostküstenzeit am 15. Januar vor der Küste Kaliforniens erfolgen.
Der geplante Rückkehrtermin kann sich je nach Wetterlage ändern, so die NASA.
„Die Missionsleitung überwacht weiterhin die Bedingungen im Bergungsgebiet, da das Abkoppeln der SpaceX Dragon von der Einsatzbereitschaft des Raumschiffs und des Bergungsteams, dem Wetter, dem Seegang und anderen Faktoren abhängt“, erklärte die NASA am Freitag. „NASA und SpaceX werden den genauen Zeitpunkt und Ort der Wasserung in der Nähe des Abkoppelns der Crew 11 festlegen.“
Am Donnerstag gab NASA-Administrator Jared Isaacman in einer Pressekonferenz bekannt, dass ein nicht namentlich genanntes Mitglied der Crew 11 mit einem medizinischen Notfall zu kämpfen habe, der eine frühere Rückkehr der Crew zur Erde als geplant erforderlich mache.
Die Art des medizinischen Problems wurde nicht näher erläutert; Isaacman erklärte lediglich, der Zustand des Crewmitglieds sei stabil.
Zur Crew 11 gehören Kommandantin Zena Cardman, Astronaut Mike Fincke, die japanische Astronautin Kimiya Yui und der russische Kosmonaut Oleg Platonov.
Die Crew startete am 1. August zur Raumstation und sollte planmäßig am 20. Februar nach der Ankunft ihrer Ablösung, Crew 12, zurückkehren.
Die Situation wurde erstmals am Mittwoch bekannt, als die NASA mitteilte, dass ein Außenbordeinsatz aufgrund eines medizinischen Notfalls bei dem Crewmitglied abgesagt worden sei.
Der leitende medizinische Offizier, Dr. J.D. Polk, erklärte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz, dass das Besatzungsmitglied durch keinen betrieblichen Aspekt des Lebens an Bord der Raumstation verletzt oder erkrankt sei. Die Vorbereitungen für einen Außenbordeinsatz hätten keine Rolle bei dem Vorfall gespielt.
Mit dem Abflug von Crew 11 verbleiben drei Personen an Bord der Raumstation: der NASA-Astronaut Chris Williams sowie die russischen Kosmonauten Sergei Kud-Swertschkow und Sergei Mikajew.
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