Weltweite Metallpreise fallen nach Trumps Iran-Rede

Saturday 04 April 2026 - 13:00
Weltweite Metallpreise fallen nach Trumps Iran-Rede

Die Metallmärkte erlebten einen breiten Rückgang, ausgelöst durch erneute Sorgen um das globale Wirtschaftswachstum nach den Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur militärischen Lage im Iran.

Investoren reagierten besonders sensibel auf das Fehlen eines klaren Zeitplans für eine mögliche Deeskalation des Konflikts. Dies schürte die Unsicherheit und dämpfte die Risikobereitschaft. In diesem Kontext fielen die Preise mehrerer Industriemetalle an den internationalen Märkten deutlich.

Aluminium beispielsweise verlor 0,8 % und schloss bei 3.495 US-Dollar pro Tonne. Kupfer, das als Indikator für die globale Wirtschaftslage gilt, sank an der Londoner Metallbörse um 1,15 % auf 12.283,50 US-Dollar pro Tonne.

Der Abwärtstrend erstreckte sich über den gesamten Basismetallkomplex. Zink fiel um 0,75 %, Blei um 0,6 % und Nickel um 0,55 %, während Zinn mit einem Minus von 2,6 % den stärksten Rückgang verzeichnete.

Laut Analysten, die von Reuters zitiert werden, ist diese Korrektur vor allem darauf zurückzuführen, dass Anleger in einem unsicheren geopolitischen Umfeld ihr Risiko reduzieren. Anhaltende Spannungen im Nahen Osten schüren die Sorge vor dauerhaften Störungen der Lieferketten, was das Gleichgewicht zwischen globalem Angebot und Nachfrage beeinträchtigen könnte.

In diesem Zusammenhang beobachten die Märkte die geopolitische Lage weiterhin aufmerksam, deren Auswirkungen die Rohstoffpreise in den kommenden Wochen beeinflussen könnten.


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