Basket: Victor Wembanyama äußert sich freier vor Frankreich-Slowenien
Wenige Stunden vor einem neuen Treffen mit den Bleus hat Victor Wembanyama eine Rede gehalten, die von wachsendem Vertrauen geprägt ist. Bei einem Treffen mit der Presse in Bercy sprach der Kapitän der französischen Mannschaft über sein Verhältnis zur öffentlichen Rede, aber auch über seine Verbundenheit mit einer Halle, die einen besonderen Platz in seiner Geschichte mit der Auswahl einnimmt.
Eine freiere Ausdrucksweise
Victor Wembanyama steht nun mehr zu dem, was er denkt. Mit zunehmender Erfahrung scheint der französische Spieler weniger besorgt darüber zu sein, jedes seiner Worte vor den Medien zu kontrollieren. Eine Entwicklung, die er offen einräumt, während sich die Bleus darauf vorbereiten, wieder an internationalen Wettbewerben teilzunehmen.
Diese neue Freiheit geht auch mit seinem Status einher. Als eine der zentralen Figuren der französischen Mannschaft verkörpert Wembanyama nicht nur die Zukunft des französischen Basketballs: Er nimmt jetzt auch eine Führungsposition innerhalb der Gruppe ein.
„Ich habe immer weniger Filter oder Angst, zu sagen, was ich denke“, erklärte er vor den Journalisten und setzte damit den Ton für eine Pressekonferenz, auf der der Spieler eine gewisse Gelassenheit zeigte.
Bercy, eine Rückkehr voller Erinnerungen
Bevor er sich auf das Spielfeld konzentrierte, sprach der Kapitän der Bleus auch über seine Rückkehr nach Bercy. Die Pariser Halle hat für ihn eine besondere Bedeutung, insbesondere aufgrund ihrer Verbindung zu den Treffen der französischen Mannschaft.
Der Kontrast zu den Olympischen Spielen ist jedoch frappierend. Die Halle, die seit dieser Zeit grundlegend verändert wurde, erschien ihm fast unkenntlich. Beleuchtung, Tribünen und Konfiguration haben sich verändert und verleihen dem Ort eine andere Atmosphäre als die, die er bei den vorherigen großen Ereignissen erlebt hatte.
Doch über die materiellen Veränderungen hinaus bleibt die Verbundenheit bestehen. Für Wembanyama ist Bercy eng mit der jüngeren Geschichte der Bleus verbunden und es bereitet ihm Freude, erneut vor dem französischen Publikum zu spielen.
Zwei Spiele, die bereits für 2027 zählen
Die französische Mannschaft steht nun vor zwei Qualifikationsspielen für die Weltmeisterschaft 2027, wobei Slowenien der nächste Gegner ist. Für Wembanyama sollten diese Begegnungen nicht als bloße Etappen in einer langfristigen Vorbereitung betrachtet werden.
Der Kontext verleiht diesen Begegnungen gerade eine besondere Bedeutung. Die Qualifikation hängt von der Gegenwart ab und zwingt die Spieler, sich voll und ganz auf die unmittelbaren Herausforderungen zu konzentrieren.
Der französische Kapitän ist der Meinung, dass das Team mehr an den aktuellen Zielen arbeiten sollte als an einem noch fernen Termin. Ein Ansatz, der den Willen der Gruppe widerspiegelt, diese Spiele ernst zu nehmen, während sie gleichzeitig eine gewisse Begeisterung bewahren.
Ein Kapitän, der an Gewicht gewinnt
Diese Pressekonferenz verdeutlicht auch die Entwicklung von Wembanyama innerhalb der Auswahl. Nur wenige Jahre nach seinen Anfängen auf höchstem Niveau scheint der Franzose allmählich seine Rolle als Anführer zu übernehmen.
Seine Rede verbindet nun kollektive Ambitionen, einen Rückblick auf seine mediale Präsenz und seine Verbundenheit mit der Nationalmannschaft. Eine Reife, die natürlich mit der Bedeutung des Spielers im Projekt der Bleus einhergeht.
Gegen Slowenien wird es also umso mehr darum gehen: den Weg zur Weltmeisterschaft 2027 fortzusetzen und auf dem Spielfeld diese neue Dimension zu bestätigen, die ihr Kapitän zeigt.
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