Busunfall in Niger fordert mindestens 22 Todesopfer, darunter 17 Soldaten
Mindestens 22 Menschen wurden getötet im südlichen Niger, nachdem zwei Busse kollidierten, wobei Soldaten den Großteil der Opfer ausmachten, so das Transportministerium des Landes.
Der Unfall ereignete sich am späten Freitag, etwa 50 Kilometer von Madaoua entfernt, als die beiden Fahrzeuge frontal zusammenstießen. Siebzehn der Getöteten waren Angehörige der Streitkräfte, berichtete das Ministerium.
Weitere 37 Menschen wurden verletzt und die Notdienste reagierten auf den Vorfall.
Ermittlungen zum tödlichen Zusammenstoß eingeleitet
Die offizielle Nachrichtenagentur ANP aus Niger berichtete, dass einer der Busse Soldaten transportierte. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände der Kollision zu klären.
Der tödliche Unfall ereignet sich, während Niger weiterhin versucht, das öffentliche Bewusstsein für die Verkehrssicherheit zu schärfen. Schwere Verkehrsunfälle sind im weiten Sahelstaat häufig, wo das Reisen auf langen Strecken nach wie vor unerlässlich ist.
Verkehrssicherheit bleibt ein großes Anliegen
Offizielle Zahlen verdeutlichen das Ausmaß des Problems. Im Jahr 2025 verzeichnete Niger mehr als 7.000 Verkehrsunfälle, die zu über 1.200 Todesfällen und mehr als 4.400 schweren Verletzungen führten, so die nigrische Agentur für Verkehrssicherheit.
Die Behörden haben wiederholt überhöhte Geschwindigkeit, Fahren unter Alkoholeinfluss, schlechte Straßenverhältnisse und den schlechten Zustand einiger Fahrzeuge als Hauptfaktoren für Verkehrsunfälle identifiziert.
Die jüngste Kollision wird voraussichtlich die Forderungen nach strengeren Maßnahmen zur Verkehrssicherheit verstärken, insbesondere auf wichtigen Routen, die Gemeinden in ganz Niger verbinden.
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