Busunfall in Ungarn fordert 12 Todesopfer und mindestens 10 Schwerverletzte
Ein schwerer Verkehrsunfall in Ungarn hat 12 Menschen das Leben gekostet und mindestens 10 weitere schwer verletzt, nachdem ein in Polen registrierter Reisebus auf der Autobahn M3 östlich von Budapest in der Nacht umgekippt ist.
Der Unfall ereignete sich gegen 1 Uhr Ortszeit, so die ungarische Polizei. Der Bus war in Richtung Mezokeresztes unterwegs, als er auf der Autobahn umkippte, was eine umfangreiche Notfallreaktion auslöste.
Die Umstände, die dazu führten, dass das Fahrzeug seine normale Fahrbahn verließ und umkippte, waren unmittelbar nach dem Unfall noch nicht vollständig geklärt.
Notdienste reagieren über Nacht
Das Ausmaß des Unfalls erforderte eine umfassende Rettungsaktion, bei der Notfallpersonal vor Ort arbeitete, um den im Fahrzeug Eingeklemmten oder Verletzten zu helfen.
Der ungarische Premierminister Péter Magyar bestätigte die Zahl der Todesopfer mit 12 und sagte, dass mindestens 10 Personen schwer verletzt worden seien.
In einer Erklärung, die auf Facebook geteilt wurde, drückte Magyar den Angehörigen der Verstorbenen sein Beileid aus und dankte den Notfallteams, die an der Rettungsaktion beteiligt waren.
Die Behörden werden voraussichtlich weiterhin die Umstände des Unfalls untersuchen, einschließlich der Ereignisse, die zum Umkippen des Busses führten.
Unfall östlich von Budapest
Der Vorfall ereignete sich auf der M3, einer der wichtigsten Autobahnverbindungen Ungarns, im Gebiet östlich der Hauptstadt. Der Bus war in Richtung Mezokeresztes unterwegs, als der Unfall in den frühen Morgenstunden des Sonntags geschah.
Die Tatsache, dass das Fahrzeug in Polen registriert war, verleiht dem Vorfall eine internationale Dimension, obwohl die Behörden zunächst keine weiteren Informationen über die Identität oder Nationalität der Insassen bereitgestellt hatten.
Die Priorität unmittelbar nach dem Unfall lag jedoch auf der Behandlung der Verletzten und der Identifizierung der Opfer.
Untersuchung im Gange
Tödliche Autobahnunfälle mit Reisebussen erfordern oft, dass Ermittler mehrere Faktoren untersuchen, einschließlich der Straßenverhältnisse, des Zustands des Fahrzeugs, der Umstände des Fahrers und der Ereignisse, die dem Umkippen unmittelbar vorausgingen.
Die ungarischen Behörden hatten zum Zeitpunkt der ersten Berichte die Verantwortung für den Unfall nicht zugewiesen oder eine endgültige Ursache bekannt gegeben.
Die Untersuchung wird klären, wie sich die Tragödie ereignete und ob beitragende Faktoren festgestellt werden können.
Für die Familien der Opfer liegt der unmittelbare Fokus jedoch auf den menschlichen Kosten des nächtlichen Unfalls, der zu einem der schwersten Verkehrsunfälle des Landes in letzter Zeit geworden ist.
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