China genehmigt erstes implantierbares Gehirn-Computer-Interface
China hat am Freitag sein erstes implantierbares Gehirn-Computer-Interface (BCI) zugelassen und damit einen wichtigen Meilenstein im Wettbewerb mit US-Unternehmen im Bereich der Neurotechnologie erreicht.
Die chinesische Arzneimittelbehörde, die Nationale Arzneimittelbehörde (NMPA), gab die Zulassung eines von Neuracle Medical Technology entwickelten Gehirnimplantats für erwachsene Patienten mit teilweiser Lähmung infolge von Rückenmarksverletzungen bekannt.
In klinischen Studien zeigten Patienten, die das BCI von Neuracle nutzten, eine verbesserte Fähigkeit, Gegenstände mit den Händen zu greifen und zu halten.
Das Unternehmen gehört zu einer wachsenden Zahl chinesischer Startups, die BCI-Technologien entwickeln, mit denen Menschen Computer und andere Geräte durch Gedankenkraft steuern können. Firmen, die als potenzielle Konkurrenten von Elon Musks Neuralink gelten, gewinnen dank regulatorischer Unterstützung und neuer Investitionen an Dynamik.
Die Zulassung löste einen Kursanstieg bei mehreren in Hongkong notierten Unternehmen aus, die mit BCI-Technologien in Verbindung stehen. Die Aktien der Sanbo Hospital Management Group, von Innovation Medical Management und von Nanjing Panda Electronics stiegen um mehr als 10 %.
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