Eilmeldung 10:50 Nordkorea: Neues Luftverteidigungs-Raketensystem erfolgreich getestet amid intensiver militärischer Aktivitäten 10:35 Malaysia: Anwar Ibrahim äußert Sicherheitsbedenken über die israelische Präsenz in Thailand 10:05 Deutschland: Außenminister bekräftigt starke Unterstützung für Israel angesichts iranischer Bedrohungen 09:50 Tschechische Republik: Erwerb von vier weiteren israelischen Spyder-Luftabwehrsystemen 09:35 Iran-Krieg: Chuck Schumer verspricht, die US-Militärkampagne zu beenden, da die Demokraten die Senatsmacht gewinnen 09:20 Jemen: Houthis fordern 51 Milliarden Dollar von Saudi-Arabien zur Beendigung der Angriffe 09:05 Israels Regierungsverhandlungen: United Torah Judaism weigert sich, Netanyahu oder den Rivalen zu unterstützen 21:30 Politische Krise in Israel: Isaac Herzog beginnt Gespräche zur Wahl des nächsten Premierministers 18:30 Indonesien: Präsident entlässt Stabschef amid Abhörskandal 18:00 Real Madrid: Rafael Nadal wird Mitglied des Vorstands 17:10 Israel: Isaac Herzog verurteilt rassistische Angriffe auf die arabische Gemeinschaft und ruft zu politischem Kompromiss auf 15:45 Barcelona: Rodri fällt nach Oberschenkelverletzung gegen Atlético Madrid aus 15:30 Trumps Niederlage bei den Zwischenwahlen: Europa bewertet die politischen Folgen des demokratischen Sieges 13:15 Ligue 1: Drei marokkanische Stars im Team der Woche nach herausragenden Leistungen 13:00 Ukraine: Zelensky verleiht Melania Trump den Orden der Prinzessin Olga für humanitäre Bemühungen 11:50 Russisch-ukrainischer Krieg: Tödlicher Luftangriff verwüstet Dorf im Südosten der Ukraine 11:35 Frankreich: Crédit Mutuel Arkéa sieht sich Vorwürfen eines Kryptowährungsdiebstahls in Höhe von 133 Millionen Dollar gegenüber 11:20 Italien: Notfallbesprechung nach Cyberangriffen auf Kühlsysteme von Supermärkten einberufen 11:09 Argentinien: Lionel Scaloni präsentiert den ersten Kader der Post-Messi-Ära 11:05 Trump Steht Vor einem Demokratisch Kontrollierten Kongress: Vetos und Exekutive Befugnisse Werden Seine Neuen Politischen Waffen

EU erwartet langsameres Wachstum und höhere Inflation nach Iran-Krieg

Thursday 21 May 2026 - 14:03
EU erwartet langsameres Wachstum und höhere Inflation nach Iran-Krieg

Die Wirtschaft der Eurozone wird sich voraussichtlich im Jahr 2026 verlangsamen und die Inflation anziehen, nachdem der Krieg im Nahen Osten den zweiten Energieschock innerhalb von weniger als fünf Jahren ausgelöst hat. Wie stark die Auswirkungen sein werden, hängt laut der Europäischen Kommission vom Donnerstag davon ab, wie lange der Konflikt andauert.

Der Anstieg der Ölpreise auf über 100 US-Dollar pro Barrel wird die Inflation anheizen und die Stimmung von Unternehmen und Haushalten trüben, hieß es weiter.

„Bis Ende Februar 2026 sollte die EU-Wirtschaft moderat weiter wachsen, begleitet von einem weiteren Rückgang der Inflation. Doch die Aussichten haben sich seit Ausbruch des Konflikts deutlich verändert“, erklärte die EU-Kommission in einer Stellungnahme.

Die Europäische Kommission prognostiziert nun für die Eurozone ein verlangsamtes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,9 % im Jahr 2026 (2025: 1,3 %) und einen Anstieg auf 1,2 % im Jahr 2027. In ihren letzten Prognosen vom November lagen die Erwartungen bei 1,2 % bzw. 1,4 %.

Die EU-Kommission hob zudem ihre Inflationsprognose für 2026 auf 3,0 % (zuvor 1,9 %) und für 2027 auf 2,3 % (zuvor 2,0 %) an. Dies bestärkt die Argumente für eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB).

Es gilt als so gut wie sicher, dass die EZB auf ihrer nächsten Sitzung am 11. Juni die Leitzinsen erhöhen wird. Grund dafür sind die Störungen in der Schifffahrtsstraße der Straße von Hormus, die zu einem sprunghaften Anstieg der Ölpreise und einer deutlich über das 2-%-Ziel der Bank gestiegenen Inflation in der Eurozone geführt haben. Die Finanzmärkte erwarten in den folgenden zwölf Monaten ein bis zwei weitere Zinserhöhungen.

Schwächeres Wachstum, höhere Zinsen, Maßnahmen zur Abfederung der Auswirkungen steigender Energiepreise und erhöhte Verteidigungsausgaben würden die öffentlichen Finanzen ebenfalls verschärfen, prognostizierte die Kommission. Die Haushaltsdefizite der Eurozone würden demnach von 2,9 % im Jahr 2025 auf 3,3 % in diesem Jahr und 3,5 % im Jahr 2027 steigen.

Für Frankreich, Deutschland und Italien würden die Defizite im nächsten Jahr höher ausfallen als bisher erwartet.

Italien wird Griechenland voraussichtlich im Jahr 2027 als am höchsten verschuldetes Land der Eurozone ablösen, mit einer Bruttostaatsverschuldung von 139,2 % des BIP.

Keine Erholung in Sicht, sollte der Krieg andauern. Die Kommission erklärte, das Hauptrisiko für ihre Prognosen sei die Dauer des Nahostkonflikts. Die Daten, die ihren Schätzungen zugrunde liegen, stammen aus dem Zeitraum von Ende April bis Anfang Mai, und obwohl zwischen den USA und dem Iran eine fragile Waffenruhe besteht, bleibt Hormus faktisch abgeriegelt.

Angesichts der Unsicherheit hat die EU-Kommission ein alternatives Szenario entworfen, das auf längeren Störungen basiert. Demnach würden die Energiepreise Ende 2026 ihren Höhepunkt erreichen, beispielsweise mit einem Brent-Rohölpreis von 180 US-Dollar pro Barrel, und sich erst bis Ende 2027 allmählich wieder auf das Ausgangsniveau einpendeln. Die Inflation würde sich in diesem Fall nicht abschwächen und die Wirtschaft würde sich 2027 nicht erholen.

EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis erklärte, dass sich die Wachstumsprognosen für dieses und das nächste Jahr im ungünstigsten Szenario etwa halbieren würden.

In ihrer Hauptprognose geht die Kommission davon aus, dass der Binnenkonsum weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber sein wird, obwohl die Verbraucherstimmung nach den Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran auf den niedrigsten Stand seit 40 Monaten gefallen ist.

Unternehmensinvestitionen dürften durch restriktivere Finanzierungsbedingungen, geringere Gewinne und erhöhte Unsicherheit gebremst werden, während eine schwächere Auslandsnachfrage das Exportwachstum dämpft.

Dennoch erklärte die EU-Kommission, dass Investitionen in die Diversifizierung der Lieferketten, die Dekarbonisierung und einen geringeren Energieverbrauch die EU-Wirtschaft besser für den aktuellen Schock rüsten als für den, der 2022 nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine zu erwarten sei.

 


  • Fajr
  • Sonnenaufgang
  • Dhuhr
  • Asr
  • Maghrib
  • Isha

Mehr lesen

Diese Website, walaw.press, verwendet Cookies, um Ihnen ein gutes Surferlebnis zu bieten und unsere Dienste kontinuierlich zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu.