FIFA verbietet wiederverwendbare Wasserflaschen in den Stadien der WM 2026
Die FIFA gab am Mittwoch, dem 3. Juni, bekannt, dass wiederverwendbare Wasserflaschen in den Stadien der Weltmeisterschaft 2026, die vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet, nicht mehr erlaubt sind.
Das Verbot trat am Dienstag in Kraft. Leere Plastikflaschen, die an den Trinkbrunnen im Stadion aufgefüllt werden konnten, waren zuvor noch zugelassen.
Auf Anfrage der AFP erklärte der Weltfußballverband, man habe „die Entscheidung zum Flaschenverbot getroffen, um Risiken und Verletzungen für Spieler und Zuschauer zu vermeiden“. „Das Mitbringen von Flaschen ist in einigen Stadien aus Sicherheitsgründen bereits verboten, und die FIFA wendet diese Maßnahme auf alle Stadien des Turniers an“, erklärte ein Sprecher.
Dieses Verbot ist jedoch bereits seit einigen Jahren in der Stadionordnung verankert, genauer gesagt in Abschnitt 3.1.11, der besagt: „Um jegliche Unklarheiten auszuschließen, sind wiederverwendbare Wasserflaschen auf dem Stadiongelände nicht gestattet.“
Diese Entscheidung fällt jedoch in einen besonders heiklen klimatischen Kontext, da sich viele Stadien in Gebieten mit extremer Sommerhitze befinden, die durch drückende Luftfeuchtigkeit noch verschärft wird. Während einige Stadien geschlossen und klimatisiert sind, sind die meisten Freiluftstadien.
In einem kürzlich erschienenen Bericht wiesen Klimaforscher zudem darauf hin, dass „extreme Hitze“ ein Viertel der Spiele der Weltmeisterschaft 2026, einschließlich des Finales in New Jersey, beeinträchtigen könnte. Bei der letztjährigen Klub-Weltmeisterschaft wurden viele Spiele bei Temperaturen über 32 °C ausgetragen.
Als Reaktion auf die Bedenken hinsichtlich der extremen Hitze erklärte die FIFA, dass sie verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Fans ergriffen habe, darunter eine obligatorische Kühlpause in der Mitte jeder Halbzeit und klimatisierte Sitzplätze für die Teammitarbeiter.
„Die FIFA arbeitet eng mit den Organisationskomitees der jeweiligen Gastgeberstädte und den lokalen Behörden an Maßnahmen zur Hitzeminderung für die Fans, die die Spiele besuchen. Dazu gehören Sprühnebelanlagen, Ventilatoren, Trinkwasserstationen, Kühlzelte und weitere Einrichtungen rund um das Stadion“, fügte der FIFA-Sprecher hinzu.
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