Fitch senkt Ölpreisprognosen angesichts globalen Angebotsüberschusses
Die Ratingagentur Fitch hat ihre Prognosen für die Ölpreise zwischen 2025 und 2027 gesenkt. Grund dafür ist die Erwartung eines anhaltenden globalen Angebotsüberschusses im Verhältnis zur Nachfrage, da die Produktion schneller wächst als der Verbrauch.
Laut dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht wird der durchschnittliche Preis für Brent-Rohöl in diesem Jahr voraussichtlich bei 69 US-Dollar pro Barrel liegen, verglichen mit 70 US-Dollar in den vorherigen Prognosen. Für 2026 wird ein weiterer Rückgang auf 63 US-Dollar erwartet, gegenüber zuvor 65 US-Dollar. Für WTI (Nymex) wird ein durchschnittlicher Preis von 64 US-Dollar im Jahr 2025 und 58 US-Dollar im Jahr 2026 erwartet, verglichen mit 65 bzw. 60 US-Dollar in den vorherigen Schätzungen.
Fitch prognostiziert für 2025 und 2026 einen Anstieg der globalen Nachfrage um 800.000 Barrel pro Tag, nach einem Zuwachs von 900.000 Barrel pro Tag im dritten Quartal 2025. Auf der Angebotsseite verweist die Agentur auf die Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA), die für 2025 einen Anstieg der globalen Produktion um 3,1 Millionen Barrel pro Tag und für 2026 um 2,5 Millionen Barrel pro Tag erwartet, vor allem getrieben durch die Nicht-OPEC+-Staaten.
Diese Anpassungen spiegeln einen Ölmarkt wider, der weiterhin von einem Ungleichgewicht zwischen Überangebot und moderatem Verbrauchswachstum geprägt ist, was den Preisdruck kurz- und mittelfristig verstärken dürfte.
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