Kickboxen: Marokkaner glänzen bei GLORY 109 in Rotterdam
Das marokkanische Kickboxen hat am Samstagabend in Rotterdam eine besonders erfolgreiche Veranstaltung erlebt. Mit einer Vielzahl von Kämpfern beim GLORY 109 haben die marokkanischen Kämpfer fünf von sechs Begegnungen gewonnen, darunter drei Siege vorzeitig und zwei Punktegewinne.
Die marokkanische Flagge war am Samstagabend auf der Ringfläche der RTM Stage in Rotterdam stark vertreten, anlässlich des GLORY 109. Von den sechs marokkanischen Kämpfern, die an diesem Abend antraten, haben fünf den Ring mit einem Sieg verlassen.
Eine Bilanz, die fast fehlerfrei ist und die immer bemerkenswertere Präsenz marokkanischer Athleten in einer der wichtigsten Kickbox-Organisationen der Welt bestätigt.
Fünf Siege aus sechs Kämpfen
Die marokkanische Delegation setzte schnell ein Zeichen mit einer Reihe überzeugender Leistungen. Mohammed Boutasaa eröffnete die Dynamik, indem er sich gegen den Niederländer Figuereido Landman durchsetzte.
Der Marokkaner gewann seinen Kampf nach drei Runden, wobei die Richter ihm eine einstimmige Entscheidung zusprachen. Ein wichtiger Sieg für Boutasaa, der damit seinen Weg fortsetzt mit dem Blick auf eine mögliche Teilnahme am nächsten Weltergewicht Grand Prix.
Anwar Ouled-Chaïb setzt sich ebenfalls durch
Ein weiterer marokkanischer Vertreter, der sich in Rotterdam hervorgetan hat, ist Anwar Ouled-Chaïb, der ebenfalls die einstimmige Zustimmung der Richter erhielt.
Gegen Christian Baya, einen ehemaligen Herausforderer um den GLORY-Titel, lieferte der marokkanische Kämpfer einen ausreichend kontrollierten Kampf über drei Runden, um den Sieg zu erringen.
Diese beiden Punktegewinne wurden durch drei Siege vorzeitig ergänzt, was die offensive Fähigkeit der marokkanischen Vertreter bei dieser Veranstaltung unterstreicht.
Eine sich festigende marokkanische Präsenz
Mit fünf Siegen aus sechs Kämpfen ist die kollektive Leistung in Rotterdam ein besonders bedeutendes Ergebnis für das marokkanische Kickboxen.
Über die Statistiken hinaus zeugt dieser Abend vor allem von der Fähigkeit der marokkanischen Kämpfer, sich gegen Gegner aus Ländern durchzusetzen, in denen Kickboxen eine lange Tradition hat, insbesondere in den Niederlanden.
Der Erfolg dieser Delegation ermöglicht es den marokkanischen Athleten auch, ihre Sichtbarkeit innerhalb von GLORY zu erhöhen, einer Organisation, die regelmäßig die besten Spezialisten der Disziplin versammelt.
Siege, die für die Zukunft zählen können
Für einige Kämpfer könnten diese Ergebnisse direkte Auswirkungen auf den weiteren Verlauf ihrer Karriere innerhalb der Organisation haben. Der Sieg von Mohammed Boutasaa hat insbesondere eine besondere Bedeutung im Hinblick auf den Weltergewicht Grand Prix.
In Rotterdam haben die marokkanischen Vertreter also nicht nur ihre Bilanz bereichert, sondern auch ihre Position auf einer besonders wettbewerbsintensiven internationalen Bühne gestärkt.
Mit nur einer Niederlage aus sechs Kämpfen verlässt Marokko somit das GLORY 109 mit einer überwiegend positiven Bilanz und einer weiteren Demonstration des Potenzials seiner Kämpfer.
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