Marokkanische Sahara: Sicherheitsrat prüft aktuelle Entwicklungen
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hält am Mittwoch, den 22. April 2026, eine nichtöffentliche Sitzung ab, um die Entwicklungen in der marokkanischen Sahara-Frage im Rahmen seiner regelmäßigen Überwachung der Aktivitäten der MINURSO zu prüfen.
Im Mittelpunkt dieser Sitzung stehen die jüngsten Entwicklungen im politischen Prozess vor dem Hintergrund verstärkter diplomatischer Initiativen und Konsultationen zwischen den verschiedenen beteiligten Parteien. Die Ratsmitglieder werden zudem die Umsetzung relevanter UN-Resolutionen, darunter Resolution 2797, überprüfen und die Lage vor Ort bewerten.
Es werden Präsentationen zur Entwicklung des politischen Prozesses und zur Arbeitsweise der MINURSO erwartet, wobei besonderes Augenmerk auf die zukünftigen Maßnahmen der Mission in den kommenden Monaten gelegt wird. Diese Sitzung findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem sich mehrere regionale Probleme rasant entwickeln und die Prioritäten des Sicherheitsrats beeinflussen.
Unterdessen berichten diplomatische Quellen, dass Massad Boulos, Gesandter von US-Präsident Donald Trump, kürzlich in der Türkei mit dem algerischen Außenminister Ahmed Attaf zusammentraf, um die Entwicklungen in der Situation und die Positionen der verschiedenen Parteien zu erörtern.
Dieses Treffen geht einem weiteren, noch vor Monatsende geplanten Treffen voraus, das einer strategischen Überprüfung des Mandats der MINURSO gewidmet ist. Dabei sollen ihre politische und operative Leistungsfähigkeit sowie Möglichkeiten zur Stärkung ihrer Effektivität bei der Unterstützung des UN-Prozesses zur Beilegung des Konflikts untersucht werden.
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