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Marokko: Eine Sicherheitsfestung gegen grenzüberschreitenden Terrorismus
Trotz wachsender Sicherheitsprobleme in der Region bleibt Marokko angesichts terroristischer Bedrohungen eines der stabilsten Länder und bewahrt seine Sicherheit in einem instabilen regionalen Umfeld. Das Königreich hat seit über einem Jahrzehnt keine größeren Terroranschläge mehr erlebt, doch diese Stabilität hat extremistische Organisationen, insbesondere Daesh, nicht davon abgehalten, in das Königreich einzudringen und seine Sicherheit zu gefährden.
Dank seiner strategischen Lage in Nordafrika und seiner ständigen Bemühungen zur Bekämpfung des Terrorismus ist Marokko zu einem Schlüsselakteur im weltweiten Krieg gegen den Terror geworden und damit ein bevorzugtes Ziel für Destabilisierungsversuche terroristischer Gruppen.
Dr. Cherkaoui Roudani, ein marokkanischer Experte für Sicherheit und Krisenmanagement, bezeichnete Marokko in einem Artikel der Zeitschrift Modern Diplomacy dank der Modernisierung seines Sicherheitsapparats und der engen Zusammenarbeit mit seinen internationalen Partnern als „wahre Bastion der globalen Sicherheit“.
Seit 2002 hat Marokko mehr als 200 Terrorzellen zerschlagen und dabei von der Unterstützung von Ländern wie Frankreich, Spanien und den Vereinigten Staaten profitiert, was seine Fähigkeiten zur Terrorismusbekämpfung gestärkt hat.
Im Februar 2025 vereitelten die marokkanischen Behörden erfolgreich einen Terroranschlag von Daesh Sahel und verhafteten 12 Personen in neun marokkanischen Städten. In einem geheimen Versorgungszentrum in Errachidia, das als Bindeglied zwischen der Terrororganisation und der Sahelzone über Algerien diente, wurden große Mengen Waffen und Sprengstoff beschlagnahmt.
Die Sicherheitsexpertin Beverly Ochieng, eine leitende Analystin bei Control Risks, erklärte gegenüber Voice of America, dass der IS eine Ausbreitung über die Sahelzone hinaus anstrebe und Marokko als strategisches Ziel betrachte. Marokkanische Ermittlungen haben ein Waffenschmuggelnetzwerk aufgedeckt, das sich von Mali über Algerien bis nach Marokko erstreckt.
Im November 2024 zerschlugen marokkanische und spanische Sicherheitsdienste eine Terrorzelle des IS und verhafteten neun Verdächtige, darunter ehemalige Häftlinge in Spanien. Diese Personen verbreiteten extremistische Ideologien und planten Anschläge in Marokko.
Die marokkanische Strategie zur Terrorismusbekämpfung beschränkt sich nicht nur auf Sicherheitsmaßnahmen, sondern umfasst auch die Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung und die Bekämpfung der Finanzierung extremistischer Gruppen. Laut Dr. Roudani hat dieser umfassende Ansatz dazu beigetragen, den Einfluss terroristischer Gruppen in gefährdeten Gebieten zu verringern und mehrere Versuche der Finanzierung und des Waffenschmuggels zwischen den Sahel- und Wüstenländern zu neutralisieren.
Dank dieser anhaltenden Bemühungen konnte Marokko seine Stabilität bewahren und wurde im vergangenen Jahr von keinen größeren Terroranschlägen heimgesucht. Allerdings bestehen auch in den Nachbarregionen weiterhin Bedrohungen, etwa im Westen Algeriens, wo bei einem Anschlag zwei Hirten getötet wurden, ohne dass der Täter eindeutig identifiziert werden konnte, obwohl der Verdacht auf eine Beteiligung von Al-Kaida geäußert wurde.
Marokko bleibt somit ein Erfolgsmodell im Kampf gegen den Terrorismus, das Sicherheit, nachhaltige Entwicklung und soziale Stabilität vereint und es angesichts grenzüberschreitender terroristischer Bedrohungen zu einer wahren Festung der Sicherheit macht.
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