Marokko fordert Dialog und Entwicklung während politischer Übergänge in Afrika
Marokko hat den Friedens- und Sicherheitsrat der Afrikanischen Union aufgefordert, den Dialog und umfassende Unterstützung in den Mittelpunkt der politischen Übergangsprozesse auf dem Kontinent zu stellen und betont, dass dauerhafte Stabilität von inklusiver Governance und nachhaltiger Entwicklung abhängt.
Während eines Treffens des Unterausschusses für Sanktionen des Rates betonte die marokkanische Delegation die Bedeutung eines regelmäßigen Austauschs mit Ländern, die sich in politischen Übergängen befinden. Laut der Delegation hilft ein kontinuierlicher Dialog, die Prioritäten, Herausforderungen und Fortschritte jedes Landes besser zu verstehen und fördert eine konstruktive Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen.
Marokko argumentierte, dass informelle Konsultationen mit Übergangsregierungen wertvolle Möglichkeiten bieten, politische Entwicklungen zu überwachen, gegenseitiges Vertrauen zu stärken und die letztendliche Reintegration betroffener Länder in den institutionellen Rahmen der Afrikanischen Union zu erleichtern.
Die Delegation hob auch die Notwendigkeit hervor, einen multidimensionalen Ansatz zu verfolgen, der Frieden, Sicherheit und Entwicklung miteinander verknüpft. Marokkanische Vertreter erklärten, dass politische Stabilität nicht allein durch Sicherheitsmaßnahmen erreicht werden kann und mit wirtschaftlichem Wachstum, institutioneller Stärkung und sozialer Entwicklung einhergehen sollte.
Marokko forderte zudem die Fortsetzung der operationellen Programme der Afrikanischen Union in Ländern, die politische Übergänge erleben, insbesondere in solchen, die direkt der lokalen Bevölkerung zugutekommen. Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft, Bildung und Entwicklungsprojekte wurden als wesentliche Sektoren identifiziert, die unabhängig von politischen Umständen aktiv bleiben sollten.
Das Königreich betonte auch die Bedeutung der Stärkung der Afrikanischen Einrichtung zur Unterstützung inklusiver Übergänge (AFSIT) und bezeichnete den Mechanismus als wichtiges Instrument zur Förderung von Stabilität, institutioneller Reform und langfristiger Entwicklung. Marokko ermutigte zu größeren finanziellen Ressourcen und einer stärkeren regionalen Zusammenarbeit, um die Effektivität der Initiative zu verbessern.
Die Intervention spiegelt den umfassenderen diplomatischen Ansatz Marokkos wider, der Dialog, Partnerschaft und afrikanisch geführte Lösungen für politische Herausforderungen fördert. Rabat hat sich konsequent dafür eingesetzt, die Ursachen von Instabilität anzugehen und friedliche Übergänge durch Kooperation statt Isolation zu unterstützen.
Während politische Übergänge weiterhin die Landschaft in mehreren afrikanischen Ländern prägen, bekräftigte Marokko, dass nachhaltiger Dialog, inklusive Governance und entwicklungsorientierte Politiken wesentliche Säulen für die Erreichung eines dauerhaften Friedens und regionaler Stabilität bleiben.
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