Marokko und Ecuador stärken Wirtschaftspartnerschaft durch Absichtserklärung
Marokko und Ecuador haben einen weiteren Schritt zur Stärkung ihrer Wirtschaftsbeziehungen unternommen. Am 12. Januar gab das ecuadorianische Außenministerium die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Förderung des bilateralen Handels, der Investitionen und der Produktion bekannt.
Das Dokument wurde von Gabriela Sommerfeld im Namen des ecuadorianischen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten und Mobilität in Zusammenarbeit mit dem ecuadorianischen Exportverband (FedExpor) und dem Dachverband marokkanischer Unternehmen (CGEM) unterzeichnet. Laut ecuadorianischen Behörden basiert die Vereinbarung auf der direkten Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsakteuren und zielt darauf ab, „marokkanische Unternehmen mit Bedarf mit ecuadorianischen Lieferanten zu vernetzen, um nachhaltige, privatwirtschaftlich getragene Handelsbeziehungen aufzubauen und die Absichtserklärung in konkrete Maßnahmen umzusetzen.“
Diese Partnerschaft zwischen FedExpor und dem CGEM soll einen strukturierten Rahmen für die Schaffung dauerhafter Partnerschaften und die Umsetzung der in der Absichtserklärung festgelegten Verpflichtungen bieten.
Für Xavier Rosero, Präsident von FedExpor, stellt Marokko eine wichtige regionale Plattform für ecuadorianische Exporte nach Subsahara-Afrika dar. Dank seiner etablierten Handelsnetzwerke kann das Königreich ecuadorianischen Produkten den Zugang zu neuen Märkten erleichtern und gleichzeitig dazu beitragen, „die Produktionskapazität zu erhöhen und eine kontinuierliche Versorgung über das ganze Jahr hinweg zu gewährleisten“.
Er betonte zudem das Interesse des marokkanischen Marktes an Produkten mit hoher Wertschöpfung und an unkonventionellen Branchen. Tourismus und hochwertige Vertriebskanäle schaffen eine spezifische Nachfrage und bieten ecuadorianischen Unternehmen, die sich dort ansiedeln möchten, konkrete Chancen.
Mit dieser Wirtschaftspartnerschaft legen Marokko und Ecuador den Grundstein für eine dauerhafte Zusammenarbeit, die die Handelsströme stärken und neue Investitionen zwischen den beiden Ländern anziehen dürfte.
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