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Marokko und Frankreich arbeiten bei nachhaltiger Landwirtschaft und sozialen Reformen zusammen
Der marokkanische Crédit Agricole und die französische Entwicklungsagentur (AFD) haben ihre Partnerschaft mit einem 2,1 Millionen Euro schweren Programm gestärkt, das marokkanische Landwirte bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen soll. Diese Initiative ist Teil der laufenden Bemühungen, umweltfreundliche landwirtschaftliche Praktiken zu fördern und die ländliche Entwicklung zu stärken.
Das Programm baut auf zwei früheren Vereinbarungen auf, die im April unterzeichnet wurden und insgesamt 70 Millionen Euro wert sind. Diese Vereinbarungen konzentrieren sich auf Wasserschutz, Klimaresilienz und nachhaltige landwirtschaftliche Projekte. Mohammed Fikrat, Präsident des Crédit Agricole, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit und erklärte: „Diese Partnerschaft hilft der marokkanischen Landwirtschaft, angesichts des Klimawandels stärker zu bleiben.“
Quiterie Pincent, Direktorin der französischen Entwicklungsagentur in Marokko, betonte die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Organisationen: „Mit diesem neuen Unterstützungsprogramm, das teilweise Mittel aus dem Green Climate Fund nutzt, vertiefen wir eine Partnerschaft, die seit mehr als 10 Jahren voranschreitet und der marokkanischen Landwirtschaft hilft, sich an den Klimawandel anzupassen.“
Das vom Green Climate Fund unterstützte neue Programm ist der jüngste Meilenstein einer zehnjährigen Zusammenarbeit. Der französische Botschafter Christophe Lecourtier nahm an der Einführung des Programms teil und betonte dessen Bedeutung für die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft.
Crédit Agricole, seit 1961 führend in der ländlichen Entwicklung, setzt sich dafür ein, Landwirte mit modernen Werkzeugen und nachhaltigen Praktiken auszustatten. Ebenso ist die französische Entwicklungsagentur in 150 Ländern tätig und verbindet Umweltschutz mit Wirtschaftswachstum. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigten die beiden Institutionen ihre gemeinsame Vision, die marokkanische Landwirtschaft beim Übergang zu umweltfreundlicheren Praktiken zu unterstützen.
Sozialreformen durch französisch-marokkanische Zusammenarbeit vorangetrieben
Neben landwirtschaftlichen Initiativen haben Marokko und Frankreich kürzlich zwei wichtige Abkommen im Wert von 150 Millionen Euro unterzeichnet, um Marokkos Sozialreformen zu unterstützen. Ein Abkommen im Wert von 100 Millionen Euro zielt darauf ab, den Krankenversicherungsschutz zu verbessern und soziale Gerechtigkeit zu fördern, während das andere 50 Millionen Euro für die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung der Rolle der Frau bereitstellt.
Diese Abkommen stehen im Einklang mit der Vision von König Mohammed VI., gefährdete Bevölkerungsgruppen zu unterstützen. Ein separates Hilfsprogramm im Wert von 25 Milliarden Marokkanischer Dirham soll vier Millionen Familien zugutekommen, wobei der Schwerpunkt auf Kindern und älteren Menschen liegt. Das übergeordnete Ziel ist die Armutsbekämpfung und die Verbesserung der Lebensqualität der Bedürftigen.
Diese vielschichtige Zusammenarbeit zwischen Marokko und Frankreich spiegelt das gemeinsame Engagement wider, dringende Herausforderungen anzugehen, von der Anpassung an den Klimawandel bis hin zur sozialen Gerechtigkeit, und den Weg für eine nachhaltige und integrative Entwicklung zu ebnen.
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