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Marokko – ein neuer Dreh- und Angelpunkt in der afrikanischen Sportgeopolitik

17:30
Marokko – ein neuer Dreh- und Angelpunkt in der afrikanischen Sportgeopolitik

Podiumsteilnehmer hoben am Freitagabend in Tanger die bedeutende Rolle Marokkos hervor und unterstrichen die wachsende Bedeutung des Landes als Schlüsselakteur in der neuen Sportgeopolitik Afrikas.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Vom Afrika-Cup 2025 zur Weltmeisterschaft 2030: Sportgroßveranstaltungen als Wendepunkte“, die im Rahmen des 17. MEDays International Forum stattfand, betonten die Teilnehmer, dass die Ausrichtung großer Sportveranstaltungen in Marokko eine historische Chance darstellt, die Modernisierung des Landes zu beschleunigen und die Rolle des Königreichs als kontinentales Zentrum für Sport und Investitionen zu festigen.

Die Redner hoben zudem hervor, dass die gemeinsame Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2030 durch Marokko, Portugal und Spanien einen wichtigen geostrategischen Meilenstein darstellt – die erste Weltmeisterschaft auf zwei Kontinenten. Sie symbolisiert eine beispiellose Brücke zwischen Europa und Afrika und spiegelt das Engagement des Königreichs für ein Modell wider, das auf Nachhaltigkeit, Innovation und Partnerschaft basiert.

Besonderes Augenmerk legten sie auf Marokkos Sportstrategie, die auf „guter Regierungsführung, Training, einem Netz leistungsstarker Infrastruktur und einem integrativen Sportansatz“ basiert und als Instrument für nationalen Zusammenhalt und internationalen Einfluss gilt.

Patrice Ribaton, Sportmanagement-Experte, erklärte bei dieser Gelegenheit, Marokko sei nun ein strategischer „Kontaktpunkt“, der die Stärkung der Beziehungen zwischen Nord und Süd fördere.

Laut Ribaton ist Marokkos Auswahl Teil einer Dynamik engerer Beziehungen zu Europa, insbesondere zu Spanien und Portugal.

Experten betonten zudem die Rolle von Sportgroßveranstaltungen als starke Triebkräfte für Entwicklung, regionale Integration und Einflussdiplomatie, insbesondere für Afrika. Sie argumentierten, Sport sei weit mehr als bloße Unterhaltung und werde zu einem strategischen Hebel für die Modernisierung der Infrastruktur, die Förderung von Investitionen und die Stärkung des sozialen Zusammenhalts.

Über den sportlichen Aspekt hinaus generieren diese Veranstaltungen bedeutende wirtschaftliche und soziale Vorteile, darunter Infrastrukturentwicklung, erhöhte private Investitionen, das Wachstum grüner Technologien und der Kreativwirtschaft im Sportbereich sowie die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze für junge Menschen.

Das MEDays Forum, das unter der Schirmherrschaft Seiner Majestät König Mohammed VI. und auf Initiative des Amadeus Institute organisiert wird, ist eine der führenden Veranstaltungen auf dem afrikanischen Kontinent und bringt jährlich Staatsoberhäupter, politische Führungskräfte, Experten und internationale Akteure zusammen.

Die diesjährige Ausgabe des Forums steht unter dem Motto „Brüche und Polarisierung: Die globale Gleichung neu gestalten“ und umfasst rund fünfzig Sitzungen zu einer Vielzahl wichtiger geostrategischer Themen mit Fokus auf die Probleme, Herausforderungen und Chancen, denen sich Afrika und der Globale Süden gegenübersehen.



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