FIFA-Inspektionsteams besuchen Marokkos WM-Stadien im Oktober
Die FIFA bereitet sich darauf vor, in der letzten Oktoberwoche Inspektionsteams nach Marokko zu entsenden, um die für die FIFA-Weltmeisterschaft 2030 vorgeschlagenen Stadien zu bewerten, berichten marokkanische Medien. Der Besuch ist Teil der laufenden Vorbereitungen für das Turnier, das Marokko gemeinsam mit Spanien und Portugal ausrichten wird. Die FIFA bestätigte im Dezember 2024 offiziell die drei Länder als Gastgeber.
Die Inspektionsmission wird voraussichtlich sechs marokkanische Standorte abdecken: das Adrar-Stadion in Agadir, das Grand Stadium von Marrakesch, das Ibn Batouta-Stadion in Tanger, das Prince Moulay Abdellah Sportkomplex in Rabat, das Grand Stadium von Fès und das Projekt des Hassan II-Stadions in Casablanca.
Die Bewertung der FIFA wird sich auf den Fortschritt der Infrastruktur- und Renovierungsarbeiten konzentrieren sowie auf die Fähigkeit jedes Standorts, die technischen und betrieblichen Anforderungen für die Ausrichtung von WM-Spielen zu erfüllen. Die Genehmigung der Stadien unterliegt letztendlich den Anforderungen der FIFA, die Bereiche wie Zuschaueranlagen, Sicherheit, Spielbedingungen und unterstützende Infrastruktur abdecken.
Besondere Aufmerksamkeit wird voraussichtlich dem Hassan II-Stadion in Casablanca gewidmet, einem großen Projekt, das einen wichtigen Teil der WM-Vorbereitungen Marokkos darstellt. Die marokkanischen Fußballbehörden haben Ambitionen geäußert, dass der Standort während des Turniers wichtige Spiele ausrichten soll, obwohl die endgültige Zuordnung von Spielen und Standorten vom Planungsprozess des Turniers und den Bewertungen der FIFA abhängt.
Die Inspektionsteams werden auch die Renovierungsarbeiten in den Stadien in Agadir und Marrakesch überprüfen. Beide Standorte haben Entwicklungs- und Aufwertungsprojekte durchlaufen, die darauf abzielen, ihre Infrastruktur zu verbessern und sie an die Standards für große internationale Wettbewerbe anzupassen.
Marokko hat ein umfassendes Programm zur Entwicklung der Sportinfrastruktur zur Vorbereitung auf das Turnier 2030 durchgeführt. Das Land wird Spiele im Rahmen einer gemeinsamen Weltmeisterschaft ausrichten, die drei Länder auf zwei Kontinenten umfasst, während Argentinien, Paraguay und Uruguay drei Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen ausrichten werden.
Die Ausgabe 2030 wird für Marokko besonders bedeutend sein, da es das zweite afrikanische Land werden wird, das eine FIFA-Weltmeisterschaft ausrichtet, nachdem Südafrika 2010 den Wettbewerb ausgerichtet hat. Das erfolgreiche Angebot des Landes folgte einem umfassenden Bewertungsprozess der FIFA, der Infrastruktur, Dienstleistungen, kommerzielle Vereinbarungen, Nachhaltigkeit, Menschenrechte und andere Anforderungen an die Ausrichtung prüfte.
Der Inspektionsprozess wird daher voraussichtlich der FIFA ein aktualisiertes Bild von der Bereitschaft der marokkanischen Standorte mehrere Jahre vor dem Turnier liefern. Über die Stadien selbst hinaus erfordern die Vorbereitungen für eine Weltmeisterschaft eine umfassende Koordination in Bezug auf Transport, Unterkunft, Sicherheit, Trainingsstätten, Gastfreundschaft und andere Dienstleistungen.
Nach dem Besuch in Marokko wird erwartet, dass die FIFA-Inspektionsteams ihre Bewertung in Spanien und Portugal, den anderen beiden Gastgeberländern, fortsetzen. Die drei Nationen sind gemeinsam für die Durchführung des Turniers 2030 verantwortlich, das laut dem aktuellen Turnierrahmen der FIFA 101 Spiele umfassen wird.
Die endgültige Auswahl und Bestätigung der Standorte wird einen wichtigen Meilenstein in den Vorbereitungen für das Turnier darstellen. Bis die FIFA ihre Bewertung abschließt und die relevanten Entscheidungen formell genehmigt, sollten die in Betracht gezogenen Stadien als vorgeschlagene Standorte und nicht als definitiv bestätigte Spielorte betrachtet werden.
Die Vorbereitungen Marokkos finden auch im Rahmen einer breiteren Zusammenarbeit mit der FIFA statt. Im Dezember 2024 unterzeichnete die FIFA eine Vereinbarung mit den marokkanischen Behörden zur Errichtung ihres Büros in Afrika in Rabat, um die Präsenz der Organisation im Land vor der WM 2030 zu verstärken.
Die Inspektion im Oktober wird somit eine wichtige Aktualisierung zum Fortschritt des Stadionprogramms Marokkos bieten und einen genaueren Blick darauf ermöglichen, wie das Land seine Infrastruktur im Vorfeld eines der größten Sportereignisse im internationalen Kalender vorantreibt.
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