Pferdewagenunfall in der Schweiz fordert ein Todesopfer und 12 Verletzte
Eine Ausflug mit einem Pferdewagen in der Ostschweiz endete am Samstag in einer Tragödie, nachdem ein Unfall im Val Roseg eine Frau das Leben kostete und 12 Passagiere verletzte, darunter zwei schwer.
Der Vorfall ereignete sich im bewaldeten Alpen-Tal in Graubünden, nahe der italienischen Grenze, wo sich laut der Schweizer Polizei eine Gruppe von etwa 40 Personen zu einem Ausflug versammelt hatte.
Wagen verliert die Kontrolle an einem Hang
Die Passagiere befanden sich in zwei separaten Pferdewagen-Gruppen. Der Wagen, der in den Unfall verwickelt war, bestand aus einem Zugfahrzeug, gefolgt von zwei Passagieranhängern.
Laut Polizei bemerkte der Fahrer beim Absteigen eines Hanges, dass der Wagen nicht ausreichend langsamer wurde. Er versuchte, das Gespann mit drei Pferden auf flacheres Gelände zu lenken, um die Geschwindigkeit zu reduzieren.
Das Manöver ging schnell schief.
Eines der Pferde fiel zu Beginn der Kurve, was dazu führte, dass der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verlor. Das Fahrzeug prallte dann mit erheblicher Wucht gegen einen Baum.
Passagiere wurden aus dem Fahrzeug geschleudert
Der Aufprall führte dazu, dass mehrere Passagiere aus dem Wagen geschleudert wurden.
Zwölf Personen wurden verletzt, zwei davon schwer, während eine 73-jährige Frau am Unfallort starb, so die Polizei. Die Behörden gaben die Nationalitäten der Beteiligten nicht bekannt, teilten jedoch mit, dass die Passagiere in der Schweiz wohnhaft waren.
Der Unfall ereignete sich in einer bergigen Umgebung, wo steiles Gelände und eingeschränkter Zugang die Notfalleinsätze erschweren können.
Große Rettungsaktion
Das Ausmaß des Vorfalls erforderte eine umfangreiche Notfallreaktion.
Die verletzten Passagiere wurden mit drei Hubschraubern und vier Krankenwagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Rettungsteams behandelten die Opfer, bevor sie sie aus dem Alpen-Tal für eine weitere medizinische Versorgung transportierten.
Der Einsatz umfasste sowohl Luft- als auch Bodeneinheiten, was die Ernsthaftigkeit des Unfalls und die Herausforderungen bei der Erreichung eines Unfallortes in einer abgelegenen bergigen Umgebung widerspiegelt.
Ermittlungen laufen
Die Schweizer Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um den genauen Ablauf der Ereignisse festzustellen und die Umstände zu klären, die zur Verlust der Kontrolle führten.
Die Ermittler werden den Zustand des Wagens, das Bremssystem und die Umstände rund um den Sturz des Pferdes untersuchen, um festzustellen, warum das Fahrzeug am Hang nicht langsamer werden konnte.
Der Unfall hat ein tragisches Ende zu einem Ausflug in einem der malerischen Täler der Schweizer Alpen gebracht.
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