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Polizei identifiziert alle 40 Opfer des Barbrands in der Schweiz
Die Leichen der 40 Opfer eines Barbrands im Schweizer Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht wurden von der Polizei identifiziert.
Die Opfer sind zwischen 14 und 39 Jahre alt, 15 von ihnen sind unter 18. Die Jüngsten sind ein 14-jähriges Schweizer Mädchen und ein 14-jähriger Franzose. Unter den Opfern befinden sich Angehörige der Schweiz, Italiens, Rumäniens, der Türkei, Portugals, Frankreichs und Belgiens sowie ein Staatsbürger Großbritanniens, Frankreichs und Israels.
Neben den 40 Toten wurden 119 weitere Personen verletzt. Die meisten erlitten schwere Verbrennungen – sechs von ihnen so schwer, dass sie noch nicht identifiziert werden konnten.
Die Ermittlungen gegen das französische Ehepaar, das die Bar „Le Constellation“ leitete, laufen.
Als Brandursache werden vermutlich Wunderkerzen an Flaschen vermutet, die zu nah an der Decke gehalten wurden, wie erste Ermittlungen ergaben.
Aus Respekt vor den Angehörigen der Opfer werden keine weiteren Details zu den identifizierten Personen veröffentlicht.
Arthur Brodards Mutter gab am Samstagabend auf Facebook bekannt, dass ihr 16-jähriger Sohn Arthur zu den Toten gehörte.
„Wir können nun trauern, im Wissen, dass er in Frieden und im Licht ist“, sagte sie sichtlich erschüttert in einer Videobotschaft. Er sei „im Paradies, um zu feiern“, fügte sie hinzu.
Während Arthur noch als vermisst galt und nur wenige Informationen über seinen Verbleib vorlagen, sagte Frau Brodard-Sitre der Lokalzeitung Le Temps, sie durchlebe einen „Albtraum“.
Einige seiner Freunde seien mit Verbrennungen gefunden worden, die fast die Hälfte ihrer Körper bedeckten, sagte sie der Zeitung. „Es fehlen mir die Worte – sie haben die Hölle durchgemacht.“