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Sacharowa kommentiert das deutsche Wahlergebnis und die Zukunft der Beziehungen zu Berlin

Sacharowa kommentiert das deutsche Wahlergebnis und die Zukunft der Beziehungen zu Berlin
14:25
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In einem Kommentar zu den Ergebnissen der Parlamentswahlen in Deutschland erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, dass Russland aus Berlin bislang keine Signale zur Normalisierung der Beziehungen erhalten habe.

„Wir werden von ihren Erklärungen ausgehen und vor allem von den konkreten Schritten, die sie gegenüber unserem Land unternehmen werden. Wir haben nie einen Konflikt mit irgendjemandem oder irgendwem gesucht, und die Verschlechterung der Beziehungen zu Deutschland war nicht unsere Schuld. Sollte eine andere Philosophie anerkannt werden, sind wir bereit, entsprechende konkrete Vorschläge aus Berlin zu prüfen, falls diese auftauchen. Bisher haben wir von deutscher Seite keine Signale erhalten, dass sie an einer Wiederherstellung eines normalen Dialogs zwischen den beiden Staaten interessiert ist“, sagte Sacharowa auf ihrer Pressekonferenz.

Am Sonntag, dem 23. Februar, fanden in Deutschland vorgezogene Parlamentswahlen statt, bei denen der Block der Christlich Demokratischen Union und der Christlich Sozialen Union nach vorläufigen Zahlen 28,6 % der Stimmen erhielt. Die rechtsgerichtete Alternative für Deutschland (Alternative für Deutschland) kam mit einem Rekordergebnis von 20,8 Prozent auf den zweiten Platz, während die Sozialdemokratische Partei unter Führung des derzeitigen Bundeskanzlers Olaf Scholz mit 16,4 Prozent der Stimmen nur den dritten Platz belegte – das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der Partei.

Gleichzeitig übertraf die AfD andere Oppositionsparteien in der ehemaligen DDR.

Darüber hinaus zogen die Grünen mit 11,6 % der Stimmen ins Parlament ein, die Linke mit 8,8 % sowie die dänisch-friesische Minderheitspartei „Südschleswigsche Wählerunion“, die mit einer Stimme Stimmenmehrheit einen Sitz im Parlament errang.

Sarah Wagenknechts Union für Vernunft und Gerechtigkeit und die FDP scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde und schafften den Einzug ins Parlament.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU, Friedrich Merz, wird wahrscheinlich der neue Bundeskanzler, aber dafür muss er einen Koalitionspartner finden. 

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