Sicherheitsmaßnahmen beim Afrika-Cup: Marokkanische Expertise weckt Interesse des FBI
Marokkos Sicherheitsvorkehrungen für den Afrika-Cup 2025 stoßen international auf großes Interesse. Eine Delegation des Federal Bureau of Investigation (FBI) unter der Leitung von Douglas Olsan, Einsatzleiter der Abteilung für Feldreaktionsdienste, und Kevin Kowalski, stellvertretender Leiter der Notfallgruppe, besucht Marokko vom 4. bis 6. Januar, um die vom Generaldirektorat für Nationale Sicherheit implementierten Sicherheits- und Ordnungsmaßnahmen zu überprüfen.
Die amerikanische Delegation begann ihre Reise mit einem Besuch des Amir-Moulay-Abd-Allah-Sportkomplexes in Rabat am Rande des Spiels zwischen Marokko und Tansania. Die FBI-Beamten konnten sich ein genaues Bild von der Stationierung der Sicherheitskräfte, dem Umfang der Überwachung und dem Einsatz moderner Technologien wie Drohnen und hochauflösender Kameras sowie den Kommando- und Koordinierungszentren machen.
Der Besuch führte die Gruppe auch zum Afrikanischen Zentrum für Sicherheitskooperation (ASCC), wo operative Verfahren vorgestellt wurden. Anschließend fand eine Arbeitssitzung zur Bewertung der Sicherheitsmaßnahmen für das Spiel statt. Die Gespräche konzentrierten sich auf Risikomanagement, behördenübergreifende Koordination und Notfallmaßnahmen.
Darüber hinaus ist eine Besichtigung des Moulay-Hassan-Stadions geplant, um die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Spiel zwischen Algerien und der Demokratischen Republik Kongo zu prüfen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Empfang ausländischer Fans und der operativen Koordination mit den vor Ort eingesetzten afrikanischen Polizeibeamten.
Dieser Besuch unterstreicht das wachsende Interesse der Vereinigten Staaten an Marokkos Erfahrung in der Sicherung von Großsportveranstaltungen, insbesondere im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2026. Diese erfordert die Einrichtung internationaler Sicherheitskooperationszentren gemäß den FIFA-Standards. Er verdeutlicht zudem das gemeinsame Engagement Marokkos und der Vereinigten Staaten für die Stärkung ihrer bilateralen Sicherheitskooperation, insbesondere in den Bereichen Gefährdungsanalyse, Krisenreaktion und Integration fortschrittlicher Technologien, in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften 2026 und 2030.
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