Technologische Rezession bedroht Europas größte Volkswirtschaft
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr von 1 % auf 0,5 % gesenkt, was darauf hindeutet, dass die deutsche Wirtschaft wahrscheinlich eine technische Rezession erleben wird.
Dies wurde in der Sommerprognose des Instituts festgehalten. Das Institut wies darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft aufgrund der anhaltenden Ereignisse im Nahen Osten mit einer technischen Rezession konfrontiert sein könnte.
Das Institut erklärte in seinem Bericht: „Der Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegsausbruchs im Iran Ende Februar bremst das Wachstum, sodass die deutsche Wirtschaft voraussichtlich sowohl im zweiten als auch im dritten Quartal einen leichten Rückgang verzeichnen und damit in eine technische Rezession eintreten wird, bevor sie sich wie erwartet gegen Ende des Jahres stabilisiert.“
Für das kommende Jahr rechnet das Institut mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft um 0,8 Prozent, während die Prognosen im Frühjahr noch ein Wachstum von 1,4 Prozent prognostiziert hatten.
Es ist erwähnenswert, dass die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr nach zwei Jahren des Rückgangs nur ein minimales Wachstum von 0,2 % verzeichnete.
Das Institut hat seine Inflationsprognosen deutlich angehoben und erwartet nun, dass die Inflation in diesem Jahr 2,9 % erreichen wird, verglichen mit 2,4 % in früheren Schätzungen, und dass sie im Jahr 2027 3 % erreichen wird, verglichen mit den im Frühjahr erwarteten 2,3 %.
Das Institut hob außerdem seine Prognose für die Arbeitslosenquote in Deutschland bis Ende dieses Jahres auf 6,4 % an, gegenüber 6,2 % zuvor, und für das nächste Jahr auf 6,2 % gegenüber 5,8 %, wie aus dem Bericht hervorgeht.
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