UN-Generalsekretär fordert sofortige Einstellung der Kampfhandlungen

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UN-Generalsekretär fordert sofortige Einstellung der Kampfhandlungen

UN-Generalsekretär António Guterres und die Leiter der UN-Organisationen haben die gemeinsamen Angriffe Israels und der USA auf den Iran am Samstag sowie die iranischen Vergeltungsschläge gegen Israel und die Golfregion verurteilt.

Der Angriff auf den Iran richtete sich Berichten zufolge gegen Militäreinrichtungen und die Führung des iranischen Regimes. Nach dem Abschuss einer Drohnen- und Raketenwelle durch den Iran waren Explosionen in Israel und den Golfstaaten zu hören.

Guterres erklärte, die militärische Eskalation in der Region untergrabe den internationalen Frieden und die Sicherheit und erinnerte daran, dass alle Mitgliedstaaten „ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen“, achten müssen. Diese verbietet „die Androhung von Gewalt gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates oder jede andere Weise, die mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbar ist“.

Der UN-Chef forderte eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen und eine Deeskalation und warnte, dass ein Versäumnis in dieser Hinsicht einen größeren regionalen Konflikt mit schwerwiegenden Folgen für die Zivilbevölkerung und die regionale Stabilität riskieren würde.

Gefahr einer „Zerstörung unvorstellbaren Ausmaßes“
Am Samstagmorgen äußerten sich hochrangige Beamte: Volker Türk, der Hohe Kommissar für Menschenrechte, erklärte, Bomben und Raketen seien kein Mittel zur Beilegung von Konflikten, sondern führten „nur zu Tod, Zerstörung und menschlichem Leid“. Zivilisten, so Türk, „zahlen letztendlich den höchsten Preis“.

Türk rief alle Parteien zur Wiederaufnahme der Verhandlungen auf, um einen größeren Konflikt zu verhindern, der weitere zivile Opfer und „Zerstörung in potenziell unvorstellbarem Ausmaß, nicht nur im Iran, sondern in der gesamten Region des Nahen Ostens“, zur Folge hätte.

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte in einer Stellungnahme, er sei zutiefst besorgt über die Lage und forderte die Staats- und Regierungschefs dringend auf, „den schwierigen Weg des Dialogs dem sinnlosen Weg der Zerstörung vorzuziehen“.

 


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