Washington startet eine umfassende Überprüfung der MINURSO
Die USA haben eine neue diplomatische Strategie zur eingehenden Bewertung der UN-Friedensmissionen und politischen Missionen angekündigt. Über sein Büro für internationale Organisationen will das US-Außenministerium Mandate beenden, die als überholt gelten oder deren operative Wirksamkeit als begrenzt betrachtet wird.
Eine der wichtigsten Missionen ist die UN-Mission zur Organisation eines Referendums in der marokkanischen Sahara (MINURSO). Washington möchte die operative Relevanz der Mission im Lichte der jüngsten politischen Entwicklungen überprüfen, mit dem erklärten Ziel, die Bedingungen für eine endgültige Lösung des Sahara-Problems zu fördern.
Diese Initiative steht im Einklang mit der Dynamik, die durch die Resolution 2797 des UN-Sicherheitsrates ausgelöst wurde, sowie vor dem Hintergrund zunehmender Forderungen nach einer Verringerung der militärischen und logistischen Präsenz der UNO-Mission. Die jüngsten Evaluierungsbesuche vor Ort, insbesondere in Laâyoune, haben auch die Überlegungen über die Zukunft der Fazilität verstärkt.
Laut UNO-Quellen wurden in den letzten Tagen in Washington mehrere Szenarien diskutiert, darunter eine schrittweise Auflösung der MINURSO ab April. Diese Ausrichtung ist Teil einer umfassenderen Tendenz zur Umstrukturierung der UN-Missionen, die nicht mehr den bei ihrer Gründung festgelegten Zielen voll und ganz entsprechen.
Nach denselben Quellen könnte diese diplomatische Abfolge ein entscheidender Schritt zur Neudefinition des internationalen Ansatzes in der Sahara-Frage sein, indem sie die UN-Aktion stärker an die aktuellen politischen und sicherheitspolitischen Realitäten bindet. im Hinblick auf eine dauerhafte politische Lösung, die einen langjährigen Konflikt beendet.
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