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Europäische Union beschließt neues Sanktionspaket gegen Russland
Als Reaktion auf den russisch-ukrainischen Konflikt haben die 27 EU-Staaten am Mittwoch einem sechzehnten Sanktionspaket gegen Russland zugestimmt, das insbesondere ein Einfuhrverbot für russisches Aluminium in die Europäische Union vorsieht.
Dieses von den Botschaftern der 27 Mitgliedstaaten in Brüssel validierte Sanktionspaket muss am Montag von den Außenministern der Europäischen Union offiziell verabschiedet werden. Diplomatischen Quellen zufolge zielen diese Maßnahmen auch darauf ab, die russischen Ölexporte zu begrenzen.
„Wir sind entschlossen, den Druck auf den Kreml aufrechtzuerhalten“, begrüßte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Ankündigung auf X.
Das neue Maßnahmenpaket zielt nach Angaben der Europäischen Union in erster Linie auf Kapitäne und Eigner so genannter „Geisterschiffe“, die russisches Öl exportieren. Mit diesen Praktiken sollen westliche Preisobergrenzen für russische Ölexporte umgangen werden.
Laut European Aluminium, dem Branchenvertreter der Europäischen Union, gingen die russischen Aluminiumimporte im Jahr 2023 um 35 % zurück, ein Trend, der sich auch 2024 fortsetzt. Dieser Sektor brachte im Jahr 2023 rund 1,25 Milliarden Euro nach Russland.
„Wir wissen, dass Sanktionen wirklich funktionieren“, betonte der polnische Finanzminister Andrzej Domanski, dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, am Dienstag.
In den letzten fast drei Jahren hat die Europäische Union bereits 15 Sanktionspakete gegen Einzelpersonen und Unternehmen in Russland verabschiedet. Zu diesen individuellen Sanktionen gehören beispielsweise das Einfrieren von Vermögenswerten und ein Reiseverbot innerhalb der Europäischen Union.
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