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Europäer erwägen Friedenstruppe für Ukraine
Europäische Staats- und Regierungschefs haben am Montag in einer gemeinsamen Erklärung die Aufstellung einer von Europa geführten multinationalen Truppe mit US-Unterstützung vorgeschlagen, um die Umsetzung eines möglichen Friedensabkommens in der Ukraine zu unterstützen.
Die Truppe wäre Teil umfassender Sicherheitsgarantien der USA und europäischer Mächte für die Ukraine. Diese Garantien sollen gewährleisten, dass Russland das Abkommen zur Beendigung des Krieges nicht bricht. Dies geht aus der Erklärung hervor, die im Anschluss an das Treffen europäischer Staats- und Regierungschefs mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin veröffentlicht wurde.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs betonten zudem, dass Entscheidungen über mögliche territoriale Zugeständnisse der Ukraine erst dann vom ukrainischen Volk und nach dem Bestehen umfassender Sicherheitsgarantien getroffen werden können.
Zu den am Montag vereinbarten Sicherheitsgarantien gehört eine von Europa geführte Truppe, die sich aus Beiträgen williger Nationen zusammensetzt und „zur Sicherung des ukrainischen Luftraums und zur Gewährleistung sichererer Seewege, auch durch Operationen innerhalb der Ukraine“, beitragen soll.
Die Erklärung skizzierte außerdem weitere Punkte, in denen sich ein Dutzend europäischer Staats- und Regierungschefs und US-Vertreter in Gesprächen über die Eckpunkte eines Friedensvorschlags einig waren.
Die Erklärung erläuterte darüber hinaus weitere Punkte, in denen Einigkeit zwischen einem Dutzend europäischer Staats- und Regierungschefs und US-Vertretern über die Eckpunkte eines Friedensvorschlags erzielt wurde.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs betonten zudem, dass Entscheidungen über mögliche territoriale Zugeständnisse der Ukraine nur vom ukrainischen Volk und nach dem Bestehen umfassender Sicherheitsgarantien getroffen werden können. Die ukrainischen Streitkräfte sollten weiterhin umfassende Unterstützung erhalten und eine Friedensstärke von 800.000 Soldaten beibehalten, hieß es in der Erklärung.
Der Frieden werde zudem durch einen von den USA geführten Mechanismus zur Überwachung und Verifizierung des Waffenstillstands aufrechterhalten, der Verstöße aufdecken und frühzeitig vor künftigen Angriffen warnen solle.
Die Erklärung wurde von den Staats- und Regierungschefs Großbritanniens, Dänemarks, Finnlands, Frankreichs, Deutschlands, Italiens, der Niederlande, Norwegens, Polens und Schwedens sowie den Präsidenten des Europäischen Rates und der Europäischen Kommission unterzeichnet.