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USA erwägen die Verlegung des AFRICOM-Kommandos nach Marokko
Das US-Militär erwägt ernsthaft, das Hauptquartier des United States Africa Command (AFRICOM) von Stuttgart (Deutschland) auf den Militärstützpunkt im marokkanischen Kenitra zu verlegen. Diese Überlegungen sind Teil der Festigung der strategischen Beziehungen zwischen Washington und Rabat und gehören zu den Projekten, die der ehemalige Präsident Donald Trump während seiner vorherigen Amtszeit ins Auge gefasst hat.
Einem spanischen Bericht zufolge haben US-Militärbeamte vor Ort Bewertungen durchgeführt, nachdem sie zuvor erwogen hatten, den Stützpunkt ins spanische Rota zu verlegen. Unter der neuen US-Regierung hat diese Option jedoch an Attraktivität verloren, so dass Marokko als Alternative wahrscheinlicher geworden ist.
Africom wurde 2007 gegründet und ist die Kommandostruktur für amerikanische Militäroperationen auf dem afrikanischen Kontinent. Zwar war eine Anlage in Rota schon seit einiger Zeit im Gespräch, doch Marokko scheint – insbesondere nach der Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus – inzwischen eine glaubwürdigere Option zu sein.
In einem weiteren im Mai vom Shelby Cullom Davis Institute for National Security and Foreign Policy veröffentlichten Bericht wurde die Möglichkeit angedeutet, dass Africom einige seiner Operationen in Marokko ansiedelt und dadurch die bilateralen Militärbeziehungen stärkt. Marokko bietet dank seiner strategischen Lage in Westafrika erhebliche militärische Vorteile. Die anhaltende Teilnahme Marokkos an Militärmanövern mit den Vereinigten Staaten, etwa den Übungen „Lion Africa“, verdeutlicht die Stärke dieser Zusammenarbeit. Diese Übungen gelten als die größten Africom-Trainingsübungen auf dem afrikanischen Kontinent und unterstreichen damit die Tiefe ihrer Sicherheitspartnerschaft.
In dem Bericht heißt es, dass die Zusammenarbeit zwischen Marokko und den Vereinigten Staaten durch die Einrichtung von Africom-Elementen auf marokkanischem Boden weiter gestärkt werden könnte. Marokko ist bereits Gastgeber der berühmten „Lion Africa“-Übungen in Partnerschaft mit dem US-Militär, an denen Streitkräfte mehrerer Länder teilnehmen. Ziel dieser Übungen ist es, die militärische Zusammenarbeit zu stärken und Frieden und Sicherheit in Nordafrika und auf dem gesamten Kontinent zu fördern.
Dieser Zusammenhang zeigt, wie schwierig es für die Vereinigten Staaten ist, in Afrika ein anderes Land zu finden, das hinsichtlich Infrastruktur und Aufnahmekapazität mit Marokko für diese Übungen konkurrieren kann.
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