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Die Schaffung eines „Made in Africa“-Labels zur Förderung der Integration kontinentaler Wertschöpfungsketten
Rabat, Marokko – Afrika steht mit seinem ungenutzten Potenzial vor einer großen Herausforderung: der Stärkung seiner Rolle in globalen Wertschöpfungsketten. Um dies zu erreichen, fordert eine vom Allgemeinen Verband marokkanischer Unternehmen und der Afrikanischen Entwicklungsbank in Auftrag gegebene Studie die Schaffung eines hochwertigen Labels „Made in Africa“, das eine zentrale Rolle bei der Integration der Wertschöpfungsketten des Kontinents spielen könnte.
Diese Studie, die auf dem African Small and Medium Enterprises Forum in Rabat vorgestellt wurde, unterstreicht die Bedeutung der Harmonisierung von Standards und der Stärkung der regionalen Konnektivität, um den innerafrikanischen Handel anzukurbeln. Laut Abdou Diop, Präsident der Afrika-Kommission des Allgemeinen Verbandes marokkanischer Unternehmen, ist die Zusammenarbeit zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor von entscheidender Bedeutung, um das wirtschaftliche Potenzial des Kontinents zu erschließen. Insbesondere der öffentliche Sektor muss ein günstiges Geschäftsklima schaffen, während der private Sektor in die für dieses Ziel erforderliche Infrastruktur investieren muss.
Der Bericht hebt mehrere Entwicklungshebel hervor: die Einrichtung einer angemessenen Finanzierung, eines günstigen Regulierungsrahmens sowie Schulungsprogramme für afrikanische Arbeitskräfte. Aber auch die Integration lokaler Champions und der Aufbau solider Ökosysteme rund um kleine und mittlere Unternehmen sollten Priorität haben. In diesem Sinne scheint die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone ein strategisches Instrument zur Stärkung des Handels innerhalb des Kontinents zu sein.
Die Studie hebt hervor, dass Afrika, das traditionell auf den Export von Rohstoffen ausgerichtet ist, stark auf den Import von Fertigprodukten angewiesen ist. Trotz seiner natürlichen Ressourcen und seines Humankapitals bleibt Afrika in seiner Beteiligung an globalen Wertschöpfungsketten begrenzt, wobei die wirtschaftlichen Vorteile von Rohstoffen oft von anderen Regionen genutzt werden. Um diesen Trend umzukehren, ist es von entscheidender Bedeutung, große Herausforderungen wie die Verbesserung der Logistikinfrastruktur, die Senkung der Energiekosten und die Beschleunigung der Energiewende anzugehen.
Die Etablierung eines „Made in Africa“-Labels könnte nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit afrikanischer Produkte auf dem Weltmarkt steigern, sondern auch Qualitätsstandards fördern, die den Erwartungen internationaler Verbraucher gerecht werden. Dies würde die Wertschöpfung auf dem Kontinent stärken und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Schlüsselsektoren wie Automobil, Agrar- und Ernährungswirtschaft, Elektronik und Textilien ankurbeln.
Das African Small and Medium Enterprises Forum, das Delegationen kleiner und mittlerer Unternehmen aus zwanzig afrikanischen Ländern, öffentliche Partner und Geber zusammenbringt, markiert einen wichtigen Schritt in der wirtschaftlichen Integration des Kontinents. Durch den Einsatz innovativer und nachhaltiger Lösungen zielt dieses Forum darauf ab, die Industrialisierung Afrikas zu beschleunigen und die Chancen zu maximieren, die die afrikanische kontinentale Freihandelszone bietet.
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