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Die USA setzen Hilfsprogramme für Somalia aus
Die US-Behörden haben die Aussetzung aller laufenden Hilfsprogramme für die somalische Regierung bekannt gegeben, nachdem Berichte über massive Veruntreuung von Nahrungsmittelhilfe bekannt wurden. Diese Entscheidung wurde von einem Beamten des US-Außenministeriums über die Plattform X mitgeteilt.
Laut dem US-Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, humanitäre Angelegenheiten und Religionsfreiheit waren somalische Beamte in den illegalen Diebstahl von 76 Tonnen Nahrungsmittelhilfe verwickelt, die von internationalen Gebern finanziert und für die ärmsten Bevölkerungsgruppen des Landes bestimmt war. Washington bekräftigte in diesem Zusammenhang seine Null-Toleranz-Politik gegenüber der Verschwendung oder Veruntreuung von Hilfsgeldern.
Die somalische Bundesregierung muss nun die Verantwortung für die Behebung dieser Mängel übernehmen, damit zukünftige Hilfeleistungen wieder aufgenommen werden können. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der Somalia von den Vereinten Nationen regelmäßig zu den am wenigsten entwickelten Ländern gezählt wird.
In den vergangenen Wochen führten US-Behörden gezielte Operationen innerhalb der somalischen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten durch, insbesondere in Minnesota, wo rund 80.000 Menschen leben. Diese Interventionen richteten sich gegen mutmaßlichen Betrug im Zusammenhang mit öffentlichen Hilfsleistungen und führten zu einer verstärkten Überwachung dieser Diaspora.