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Ein politisches Erdbeben im Osten Deutschlands. Was ist die Geschichte?
Als „politisches Erdbeben“ beschreiben internationale Nachrichtenagenturen und deutsche Medien das Ergebnis der Regionalwahlen, die gestern, Sonntag, in Deutschland stattgefunden haben und bei denen die extreme Rechte bemerkenswerte Fortschritte gemacht hat, da sie einen prominenten Sieg errang, der weiter geschwächt wurde die regierende Mitte-Links-Koalition ein Jahr vor den Parlamentswahlen.
Die Partei Alternative für Deutschland hat die Wahlergebnisse im ostdeutschen Bundesland Thüringen angeführt und ist damit das erste Mal seit ihrer Gründung vor elf Jahren, dass sie Kommunalwahlen zu ihren Gunsten gewonnen hat.
Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur erreichte die Alternative zwischen 31 und 33 % der Wählerstimmen, verglichen mit etwa 23 % bei den vorherigen Wahlen im Jahr 2019.
Die Christliche Partei erhielt etwa 24 % der Stimmen, gefolgt von der Koalition der Politikerin Sarah Wagenknecht, die sich vom Linksbündnis abspaltete, das sich wiederum mit 12 % der Stimmen begnügte, was einen deutlichen Rückgang gegenüber den vorherigen Wahlen darstellt, bei denen es erhalten hatte 31 % der Wählerstimmen.
Bemerkenswert ist, dass der Verfassungsschutz die Alternative Partei nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur als „bestätigten Fall einer rechtsextremen Organisation“ einstuft.
Ein Rückschlag für die Regierungskoalition
Die Ergebnisse des Landes Thüringen spiegeln einen deutlichen Rückgang für die regierenden Koalitionsparteien wider, d . die zweite etwa 3,8 %, und die dritte erhielt nur 1,2 %, wobei darauf hingewiesen wurde, dass die Partei für den Einzug in das Regionalparlament 5 % der Stimmen erhalten muss.
Im Bundesland Sachsen, einem weiteren Bundesland der sogenannten Deutschen Demokratischen Republik, war die Situation nicht viel anders. Die extreme Rechte lag zwar nicht an der Spitze wie in Thüringen, belegte aber den zweiten Platz mit knappem Abstand hinter der Christlich-Demokratischen Partei, während die neu gegründete Sarah Wagenknecht-Koalition den dritten Platz belegte.
Die Christliche Partei, zu der auch Landesregierungschef Michael Kretschmer gehört, erhielt rund 31,7 %, die Alternative erreichte rund 31,3 % und die Sarah Wagenknecht-Koalition rund 11,8 %, die Partei von Bundeskanzler Schulz zufrieden mit etwa 8,1 % und die Grünen mit etwa 5,3 %.
Agence France-Presse ihrerseits kommentierte die Wahlergebnisse mit der Begründung, dass sich die extreme Rechte als wichtiger Akteur herauskristallisiert habe, im Gegensatz zur weiteren Schwäche der von Olaf Scholz geführten Mitte-Links-Koalition ein Jahr vor den Parlamentswahlen.
Der Korrespondent von Al Jazeera wies darauf hin, dass der spürbare Rückgang der Popularität der Regierungskoalition auf interne Streitigkeiten und gegen sie gerichtete Anschuldigungen zurückzuführen sei, die Asylakte schlecht zu verwalten, sowie auf die anhaltende Unterstützung der Ukraine.
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