Eilmeldung 17:56 Großbritannien warnt vor globaler Nahrungsmittelkrise aufgrund der Blockade der Straße von Hormus 17:30 Marokko beteiligt sich an der Eröffnung der Afrika-Woche bei der UNESCO 16:44 Die G7 fordert die Wiedereröffnung der Straße von Hormus 16:20 Die Vereinigten Staaten bekräftigen ihre Unterstützung für Marokkos Autonomieinitiative 16:00 Israelische Streitkräfte fangen Hilfsflotte für Gaza ab und nehmen Hunderte Aktivisten fest 15:15 WHO warnt vor rasanter Ebola-Ausbruch 15:01 Donald Trump sieht sich wachsenden Spannungen mit Kuba gegenüber, da angeblich ein Militäreinsatz erwogen wird. 14:30 Marokko markiert mit NamX einen Wendepunkt in der Wasserstofftechnologie 13:45 Amnesty International warnt vor Rekordzahl an Hinrichtungen weltweit im Jahr 2025 13:25 Madagaskar unterstützt die territoriale Integrität des Königreichs und den marokkanischen Autonomieplan 13:00 Mertz sendet Putin eine zweifache Botschaft hinsichtlich des Verlaufs des Dialogs 12:15 Neuer iranischer Friedensvorschlag fordert Kriegsreparationen und US-Truppenabzug 11:30 US-Angriff auf Iran verschoben: Trump 10:45 Die UN hofft, die Ausbreitung von Ebola in Zentralafrika einzudämmen 10:18 Chinesischer Hersteller erweitert globale Strategie mit Werk in Marokko 10:00 Die UN warnt vor den globalen Auswirkungen der Nahostkrise 09:15 Marokko entwickelt sich inmitten der Spannungen im Nahen Osten zu einem sicheren Reiseziel 08:30 Marokko bekräftigt vor dem Friedens- und Sicherheitsrat der Afrikanischen Union seine Unterstützung für die Stabilität Guinea-Bissaus 08:10 Donald Trump verschiebt Iran-Angriffe, während Golfstaaten auf ein diplomatisches Abkommen drängen 07:45 Marokko wird 2026 zum führenden Reiseziel Afrikas

Iran: Zahl der Todesopfer bei Protesten steigt auf über 3.300

Monday 19 January 2026 - 08:29
Iran: Zahl der Todesopfer bei Protesten steigt auf über 3.300

Die Zahl der Todesopfer bei den Protesten im Iran steigt weiter. Laut der US-amerikanischen Menschenrechtsorganisation HRANA hat die Zahl der Getöteten seit Beginn der Proteste landesweit 3.308 erreicht. Die Organisation berichtet außerdem von 24.266 Festnahmen seit Beginn der Protestbewegung.

In einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung präzisiert HRANA, dass diese Zahlen aus lokalen Quellen und Menschenrechtsnetzwerken stammen. Die iranischen Behörden haben ihrerseits keine offiziellen Zahlen zu den Todesopfern und Verletzten veröffentlicht.

Bereits am Vortag hatte dieselbe Agentur eine Zahl von 3.090 Todesopfern gemeldet, was die rasante Entwicklung der Lage vor Ort verdeutlicht. Die Proteste begannen Ende Dezember 2025 vor dem Hintergrund einer sich rapide verschlechternden Wirtschaftslage, die insbesondere durch den Verfall der Landeswährung und die steigenden Lebenshaltungskosten gekennzeichnet war. Ausgehend von der Hauptstadt Teheran breiteten sie sich schnell auf mehrere Städte im ganzen Land aus.

Der iranische Präsident Massoud Pezeshkian räumte die tiefe Unzufriedenheit in der Bevölkerung ein, während der internationale Druck zunahm. Die Vereinigten Staaten und ihr Verbündeter Israel haben seit Beginn der Proteste ihren politischen Druck auf Teheran verstärkt und das Krisenmanagement der iranischen Behörden scharf kritisiert.

Der Iran wirft Washington im Gegenzug vor, die Unruhen durch Wirtschaftssanktionen, diplomatischen Druck und Destabilisierungsversuche anzuheizen und ein Klima zu schaffen, das ausländische Interventionen und einen Regimewechsel begünstigt. In diesem angespannten Kontext gibt die sich entwickelnde Lage im Iran Anlass zu großer Besorgnis – sowohl aus humanitärer als auch aus geopolitischer Sicht.


  • Fajr
  • Sonnenaufgang
  • Dhuhr
  • Asr
  • Maghrib
  • Isha

Mehr lesen

Diese Website, walaw.press, verwendet Cookies, um Ihnen ein gutes Surferlebnis zu bieten und unsere Dienste kontinuierlich zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu.