Marokkos langfristige Entwicklungsstrategie erhält Lob von japanischem Akademiker
Der wirtschaftliche, institutionelle und soziale Fortschritt Marokkos spiegelt die Umsetzung einer langfristigen strategischen Vision wider, die die Widerstandsfähigkeit und internationale Stellung des Landes gestärkt hat, so Kei Nakagawa, Präsident der Hagoromo University of International Studies in Japan.
Anlässlich des Thronfestes sagte Nakagawa, dass die Entwicklung Marokkos durch einen integrierten Ansatz hervorsticht, bei dem wirtschaftliches Wachstum, institutionelle Reformen, soziale Kohäsion und internationales Engagement sich gegenseitig innerhalb einer einheitlichen nationalen Strategie verstärken.
Langfristige Planung im Zentrum der Entwicklung
Nakagawa argumentierte, dass die Transformation Marokkos über die Umsetzung einzelner Projekte hinausgeht und sie stattdessen als Ergebnis eines kohärenten langfristigen Entwicklungsmodells beschreibt.
Sie wies darauf hin, dass der politische Rahmen des Landes wirtschaftliche Modernisierung, institutionelle Reformen, Sicherheit, Entwicklung des Humankapitals und internationale Offenheit kombiniert, um einen umfassenden Ansatz für den nationalen Fortschritt zu schaffen.
Laut der japanischen Akademikerin hat diese strategische Kontinuität es Marokko ermöglicht, unmittelbare Prioritäten zu verfolgen und gleichzeitig eine langfristige Vision für nachhaltige Entwicklung aufrechtzuerhalten.
Wirtschaftliche Transformation durch Wettbewerbsfähigkeit vorangetrieben
Nakagawa hob Marokkos Übergang von einem projektbasierten Entwicklungsmodell zu einer breiteren Strategie hervor, die sich auf Wettbewerbsfähigkeit, territoriale Integration und Anwerbung von Investitionen konzentriert.
Sie nannte den Ausbau moderner Infrastruktur, Projekte erneuerbarer Energien, industrielle Entwicklung, verbesserte Verkehrsnetze und integrierte wirtschaftliche Ökosysteme als Beispiele für die sich entwickelnde wirtschaftliche Architektur des Landes.
Ihrer Ansicht nach zeigen diese Initiativen Ambitionen, die über kurzfristiges wirtschaftliches Wachstum hinausgehen und zu einer diversifizierteren und widerstandsfähigeren nationalen Wirtschaft beitragen.
Institutionelle Modernisierung und soziale Inklusion
Die japanische Wissenschaftlerin betonte auch die Bedeutung institutioneller Reformen, die die wirtschaftliche Entwicklung Marokkos begleiten.
Sie verwies auf die fortgesetzten Bemühungen zur Stärkung der Governance, des Rechtsstaats und der Bürgerbeteiligung sowie zur Ausweitung der öffentlichen Politiken in Bildung, Gesundheitsversorgung, sozialer Sicherheit und Inklusion.
Nakagawa sagte, dass diese Reformen einen Ansatz zur Entwicklung veranschaulichen, der die Bürger ins Zentrum der öffentlichen Politik stellt, anstatt sich ausschließlich auf wirtschaftliche Indikatoren zu konzentrieren.
Stabilität stärkt internationale Partnerschaften
In Bezug auf Marokkos regionale Rolle beschrieb Nakagawa die politische und institutionelle Stabilität als einen der Hauptwettbewerbsvorteile des Landes.
Sie sagte, Marokko habe es geschafft, ein Klima des Vertrauens trotz regionaler geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit aufrechtzuerhalten, was es dem Land ermöglicht, mehrere strategische Initiativen gleichzeitig zu verfolgen.
Laut Nakagawa hat diese Stabilität die Glaubwürdigkeit Marokkos als regionalen Partner in Afrika, im Euro-Mittelmeer-Raum und in der breiteren internationalen Gemeinschaft erhöht, insbesondere durch sein Engagement in der Süd-Süd-Zusammenarbeit, nachhaltigen Entwicklung, regionaler Sicherheit und den Bemühungen zur Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus.
Marokko und Japan vertiefen langjährige Beziehungen
Nakagawa unterstrich auch die beständige Beziehung zwischen Marokko und Japan und stellte fest, dass die beiden Länder mehr als sieben Jahrzehnte Freundschaft und Zusammenarbeit aufgebaut haben.
Sie schlug vor, dass Marokkos fortgesetzte wirtschaftliche und institutionelle Entwicklung zusätzliche Möglichkeiten bietet, bilaterale Partnerschaften in mehreren Sektoren in den kommenden Jahren zu stärken.
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