OPEC bestätigt Wachstumsprognose für Ölnachfrage
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat ihre Prognosen für das globale Ölnachfragewachstum in den Jahren 2026 und 2027 bestätigt. Lediglich geringfügige Anpassungen spiegeln die allgemein stabile Lage auf dem internationalen Energiemarkt wider.
In ihrem kürzlich veröffentlichten Monatsbericht geht die Organisation davon aus, dass die globale Ölnachfrage im Jahr 2026 um rund 1,38 Millionen Barrel pro Tag steigen und einen geschätzten Durchschnitt von 106,53 Millionen Barrel pro Tag erreichen wird. Diese Prognose stellt eine geringfügige Korrektur gegenüber der vorherigen Schätzung von 106,52 Millionen Barrel pro Tag dar.
Auch für 2027 rechnet die OPEC mit einer leichten Aufwärtskorrektur und erwartet eine globale Nachfrage von 107,87 Millionen Barrel pro Tag, gegenüber 107,86 Millionen Barrel in den vorherigen Prognosen. Laut der Organisation wird das Nachfragewachstum im Jahr 2026 im Vergleich zu 2025 voraussichtlich rund 1,34 Millionen Barrel pro Tag erreichen – ein Wert, der der Prognose des Vormonats entspricht.
Die Analyse der OPEC hebt hervor, dass das Wachstum des globalen Ölverbrauchs weiterhin maßgeblich von Schwellenländern und Nicht-OECD-Staaten getragen wird. Diese Länder werden voraussichtlich rund 1,23 Millionen Barrel pro Tag zum Nachfrageanstieg im Jahr 2026 beitragen, ein Wert, der im Jahr 2027 auf 1,24 Millionen Barrel pro Tag steigen könnte.
Der Beitrag der entwickelten OECD-Mitgliedstaaten dürfte hingegen relativ gering bleiben. Die Organisation schätzt, dass diese Länder im Jahr 2026 rund 150.000 Barrel pro Tag und im Jahr 2027 knapp 110.000 Barrel pro Tag zur globalen Nachfrage beitragen werden.
Was die Ölbestände betrifft, deuten vorläufige Daten für Januar auf einen Rückgang der kommerziellen Rohölreserven in den OECD-Ländern hin. Die Lagerbestände sanken um rund 19,9 Millionen Barrel auf 2,824 Milliarden Barrel.
Trotz dieses monatlichen Rückgangs liegen die aktuellen Lagerbestände weiterhin 70,5 Millionen Barrel über dem Wert vom Januar des Vorjahres und 9,8 Millionen Barrel über dem Fünfjahresdurchschnitt. Sie liegen jedoch 103,1 Millionen Barrel unter dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019, einem häufig in den Kooperationsabkommen der OPEC+ verwendeten Referenzwert zur Beurteilung des Gleichgewichts auf dem globalen Ölmarkt.
Diese Prognosen bestätigen das anhaltende Wachstum der globalen Ölnachfrage trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und der laufenden Energiewende in vielen Regionen der Welt.
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