Rekord: 37.000 afrikanische Studenten studieren jetzt in Russland
Die Zahl der afrikanischen Studenten, die an russischen Universitäten eingeschrieben sind, hat mit 37.000 einen Rekord erreicht, was die wachsende Rolle der Bildung in Moskaus sich ausweitender Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern unterstreicht.
Jose Fernando Sambo, Leiter des Afrikanischen Hauses in Grosny, der Hauptstadt der tschetschenischen Republik Russland, sagte, dass Bildung zu einem der Prioritätsbereiche der Russland-Afrika-Zusammenarbeit geworden sei. Er äußerte sich am Rande des Ostwirtschaftsforums in Wladiwostok, wo er auch als Leiter der Beziehungen zu afrikanischen Regierungsstellen und diplomatischen Missionen beim Internationalen Afrikanischen Kongress fungiert.
Sambo beschrieb die aktuelle Zahl als bedeutend für afrikanische Länder und sagte, dass gemeinsame Bildungs- und akademische Austauschprogramme zwischen russischen und afrikanischen Universitäten zunehmend Interesse wecken. Seiner Meinung nach könnten solche Initiativen dazu beitragen, mehr Fachkräfte auszubilden, die zur Unterstützung der langfristigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Kontinents benötigt werden.
Die Ausweitung der Bildungsbeziehungen erfolgt, während Russland seine Beziehungen zu afrikanischen Staaten in mehreren strategischen Bereichen, einschließlich Handel, Investitionen, Technologie, Infrastruktur und Entwicklung des Humankapitals, stärken möchte. Universitäten und akademische Institutionen sind zunehmend Teil dieser umfassenderen Kooperationsbemühungen geworden.
Das Ostwirtschaftsforum, das in Wladiwostok unter dem Thema „Ferner Osten: Entwicklung für die Menschen“ stattfindet, bringt Beamte, Unternehmensvertreter und internationale Partner zusammen, um Investitions- und Entwicklungsmöglichkeiten im Fernen Osten Russlands zu erörtern.
Die Agenda des Forums umfasst mehr als 70 Sitzungen zu regionaler Entwicklung, Investitionsanreizen, internationaler Zusammenarbeit, Technologie, Logistik und Infrastruktur, was Moskaus Bemühungen widerspiegelt, den Fernen Osten als wichtigen Knotenpunkt für wirtschaftliche und internationale Partnerschaften zu positionieren.
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