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Stadtverkehrsreform in Marokko: Auf dem Weg zu nachhaltiger und integrativer Mobilität
Das Königreich Marokko hat eine umfassende Reform des städtischen Verkehrssektors durchgeführt und für den Zeitraum 2025–2029 ein Budget von 11 Milliarden Dirham mobilisiert. Nach Angaben des Ministeriums für Ausrüstung und Verkehr zielt dieses Programm darauf ab, die Infrastruktur zu modernisieren, die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern und die logistischen Anforderungen der Weltmeisterschaft 2030 zu erfüllen, die Marokko gemeinsam mit Spanien und Portugal organisieren wird.
Eines der Hauptziele dieser Reform besteht darin, eine gerechte Absicherung für alle Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten, insbesondere für diejenigen, die in ländlichen und Randgebieten leben. Das Innenministerium betont, dass trotz eines relativ ausgebauten Netzwerks in großen Metropolen wie Casablanca, Rabat und Marrakesch weniger urbanisierte Regionen weiterhin unterversorgt seien. Die Modernisierung wird diese Bereiche integrieren, um eine Verschärfung sozialer und wirtschaftlicher Ungleichheiten zu vermeiden. Nachhaltigkeit stellt eine zentrale Herausforderung dieser Transformation dar. Nach Angaben der Generaldirektion Territorialgemeinschaften (DGCT) erfordern Investitionen in moderne Infrastruktur, wie die Anschaffung von Bussen und die Sanierung von Bahnhöfen, eine strenge Überwachung und regelmäßige Wartungspläne, um deren vorzeitige Veralterung zu verhindern. Um die Nachhaltigkeit dieser Investitionen zu gewährleisten, wird daher ein nachhaltiger Managementrahmen entwickelt.
Im Hinblick auf den ökologischen Wandel hebt das Ministerium für Energiewende und nachhaltige Entwicklung Initiativen wie die Einführung von Elektro- und Hybridbussen in neue Flotten hervor. Diese Maßnahme ist Teil der Nationalen Strategie für nachhaltige Entwicklung, die darauf abzielt, den CO2-Fußabdruck des städtischen Verkehrs zu reduzieren. Darüber hinaus sieht das Programm die Schaffung von Einrichtungen für Radfahrer und Fußgänger vor, um eine sanfte und nachhaltige Mobilität zu fördern. Gleichzeitig arbeitet das Ministerium für nationale Bildung, Berufsausbildung, Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung mit den lokalen Behörden zusammen, um eine Ausbildung zu schaffen, die an neue Berufe im Zusammenhang mit der Verwaltung moderner Verkehrssysteme angepasst ist. Diese Schulungen umfassen Kenntnisse in fortschrittlichen Technologien und Infrastrukturmanagement.
Schließlich ist die digitale Transformation des Sektors ein weiterer zentraler Aspekt dieser Reform. Nach Angaben der Generaldirektion Digitale Verwaltung (DGAN) zielt die Integration intelligenter Systeme wie elektronischer Ticketverkauf und Echtzeitüberwachung von Bussen darauf ab, die Transparenz und Zugänglichkeit von Diensten zu verbessern. Um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden, werden digitale Plattformen eingesetzt, auch in ländlichen Gebieten. Somit verdeutlicht diese von einer integrativen und nachhaltigen Vision getragene Reform den Ehrgeiz Marokkos, seinen Stadtverkehr in ein vorbildliches Modell zu verwandeln, das internationalen Standards entspricht.
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