Süd-Süd-Kooperation: Omar Hilale unterstreicht Marokkos Vision der Solidarität
Der Ständige Vertreter Marokkos bei den Vereinten Nationen, Omar Hilale, bekräftigte am Mittwoch in Santa Marta, dass Marokkos von König Mohammed VI. initiierte Strategie der Süd-Süd-Kooperation die „unerschütterliche Solidarität“ mit den Ländern des Globalen Südens verkörpert.
Bei der Eröffnung der erweiterten Sitzung des Büros des UN-Hochrangigen Komitees für Süd-Süd-Kooperation unter marokkanischem Vorsitz bekräftigte der marokkanische Diplomat das anhaltende Engagement des Königreichs für die Süd-Süd- und Dreieckskooperation, die er als zentrale Säule der königlichen Diplomatie bezeichnete.
Omar Hilale betonte, dass Marokko seit Jahren einen handlungsorientierten, auf Solidarität basierenden Ansatz verfolgt, insbesondere mit afrikanischen Ländern, aber auch mit Staaten in Lateinamerika, der Karibik und dem Pazifik. Er hob die aktive Rolle der marokkanischen Agentur für Internationale Zusammenarbeit bei der Umsetzung von Entwicklungsprojekten und strategischen Partnerschaften hervor.
Der Diplomat betonte zudem die wachsende Bedeutung der Süd-Süd-Kooperation, vier Jahre vor Ablauf der Frist zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, in einem Kontext geopolitischer Spannungen, Klimakrisen und sinkender öffentlicher Entwicklungshilfe.
Omar Hilale wies auf die Transformationen der Weltwirtschaft hin und merkte an, dass der Handel zwischen Ländern des Globalen Südens mittlerweile mehr als ein Drittel des Welthandels ausmacht und schneller wächst als der Nord-Süd-Handel. Er hob außerdem den Anstieg von Investitionen, Entwicklungsfinanzierungen sowie Wissens- und Technologietransfer in Schlüsselsektoren wie Klima, digitale Technologien, Landwirtschaft und öffentliche Gesundheit hervor.
Dieses dreitägige Treffen, das auf Initiative der Präsidialagentur für Zusammenarbeit Kolumbiens, des Büros der Vereinten Nationen für Süd-Süd-Kooperation und des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen organisiert wurde, bringt regionale Vertreter der Vereinten Nationen, multilateraler Entwicklungsbanken, des Privatsektors und verschiedener lateinamerikanischer Kooperationsorganisationen zusammen.
Die Gespräche konzentrieren sich insbesondere auf das Projekt „Globale Allianz für Süd-Süd- und Dreieckskooperation“, eine Initiative zur Stärkung der internationalen Koordination, zur Mobilisierung von mehr Ressourcen und zur Förderung von Partnerschaften, die auf die Prioritäten der beteiligten Länder zugeschnitten sind.
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