UN warnt vor Angriffen auf den Gesundheitssektor im Libanon
Die Vereinten Nationen haben ihre ernsthafte Besorgnis über anhaltende Angriffe auf die Gesundheitsinfrastruktur im Libanon angesichts der militärischen Eskalation in der Region zum Ausdruck gebracht. Den bereitgestellten Daten zufolge wurden seit Beginn der jüngsten Zusammenstöße 87 Angriffe registriert.
Bei diesen Angriffen kamen 52 Menschen ums Leben und 126 weitere wurden verletzt, was die wachsende Gefährdung des medizinischen Personals und der Gesundheitseinrichtungen in den betroffenen Gebieten verdeutlicht.
UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte, die Weltgesundheitsorganisation habe allein am Samstag und Sonntag sieben Vorfälle registriert, bei denen mindestens neun Gesundheitspersonal bei der Ausübung ihrer Aufgaben ums Leben gekommen sei.
Er sagte auch, dass die Angriffe im Südlibanon auf Krankenwagen abzielten, darunter Fahrzeuge mit Verwundeten nach einem früheren Angriff in der Ortschaft Kfar Sir im Gouvernement Nabatiyeh. Die Vereinten Nationen und ihre Partner setzen ihre Bemühungen fort, in Zusammenarbeit mit den libanesischen Behörden Hilfe für die betroffene Bevölkerung zu leisten.
UN-Beamte bekräftigten ihre Forderung nach dem Schutz von Zivilisten, humanitären Helfern und ziviler Infrastruktur unter allen Umständen und betonten, dass diese Anforderung im Zusammenhang mit israelischen Ankündigungen einer Intensivierung der Militäreinsätze im Südlibanon noch dringlicher werde.
Der im Libanon ansässige und humanitäre Koordinator Imran Riza sowie der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation Abdel Nasser Abu Bakr erneuerten ihrerseits ihre Forderung, die Sicherheit des Gesundheitspersonals, der medizinischen Einrichtungen und der Ersthelferteams zu gewährleisten.
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