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Marokkos Weg zur Stabilität: Erfolge, Herausforderungen und Zukunftsaussichten
Marokko beschreitet einen vielversprechenden Weg in Richtung Wachstum und Stabilität, angetrieben von strategischen Reformen und Schlüsselsektoren wie der Automobilindustrie und dem Tourismus, so ein aktueller Bericht des Geopolitical Intelligence Services (GIS). Diese Bemühungen werden, neben der Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2030, Marokkos globale Präsenz stärken.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat Marokko unter König Mohammed VI. bedeutende politische und wirtschaftliche Veränderungen durchgemacht. Ein entscheidender Moment kam 2011 mit einer neuen Verfassung als Reaktion auf die Bewegung des 20. Februar des Arabischen Frühlings. Diese dezentralisierte Regierungsführung stärkte demokratische Institutionen und führte richterliche Unabhängigkeit, Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung und die Anerkennung der Sprache Tamazight ein.
Trotz einiger Kritikpunkte fanden diese Reformen breite Zustimmung und trugen von 2010 bis 2018 zu einem BIP-Wachstum von 27 % bei. Herausforderungen wie Jugendarbeitslosigkeit und ein kostspieliges Subventionssystem führten jedoch 2021 zur Einführung des „Neuen Entwicklungsmodells“. Diese Initiative zielt darauf ab, die Produktivität zu steigern, in Humankapital zu investieren und die Macht zu dezentralisieren.
Marokkos Industriestrategie hat Investitionen angezogen, insbesondere in den Bereichen Automobil und Luftfahrt, während regulatorische Reformen das Geschäftsklima verbessert haben. Das Land genießt ein stabiles politisches Umfeld mit minimalen dschihadistischen Bedrohungen, unterstützt durch eine wirksame Diplomatie.
Seit seinem Wiederbeitritt zur Afrikanischen Union im Jahr 2017 hat Marokko seinen Einfluss in Afrika südlich der Sahara ausgebaut und die Beziehungen zu Europa und den USA gestärkt. Die Ausrichtung von Veranstaltungen wie der COP22 und der bevorstehenden Weltmeisterschaft stärkt sein internationales Ansehen weiter.
Dennoch bestehen weiterhin Herausforderungen, darunter Dürreanfälligkeit, Ineffizienzen auf dem Arbeitsmarkt und Abwanderung von Fachkräften. Der GIS-Bericht skizziert zwei Szenarien: eine wahrscheinliche Beschleunigung der Entwicklung aufgrund von Reformen oder eine mögliche Abschwächung aufgrund wirtschaftlicher und technologischer Hürden.
Letztlich positioniert Marokkos einzigartiger Reformkurs das Land für anhaltende Stabilität und Wachstum und bietet ein Modell, das seine einzigartige politische und soziale Landschaft widerspiegelt.
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