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Generative künstliche Intelligenz in Afrika südlich der Sahara: Einführung, Herausforderungen und Perspektiven

Monday 01 July 2024 - 17:00
Generative künstliche Intelligenz in Afrika südlich der Sahara: Einführung, Herausforderungen und Perspektiven

Einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) zufolge haben weniger Unternehmen, die in Subsahara-Afrika tätig sind, generative künstliche Intelligenz (KI) integriert als ihre globalen Pendants. Afrikanische Führungskräfte sind sich jedoch der potenziellen Auswirkungen dieser Technologie auf ihre Unternehmen bewusst und erwarten in den kommenden Jahren erhebliche Veränderungen.

Die Umfrage, die im Rahmen der „Global CEO Survey 2024“ unter 380 in der Region tätigen Wirtschaftsführern durchgeführt wurde, zeigt, dass 27 % der befragten afrikanischen Chefs sagen, dass ihr Unternehmen bereits generative KI eingeführt hat, verglichen mit einem weltweiten Durchschnitt von 32 %. Allerdings erwarten 51 % der afrikanischen Führungskräfte, dass generative KI in den nächsten drei Jahren die Wettbewerbsintensität in ihrer Branche steigern wird, indem sie den Markteintritt neuer Akteure, die Entstehung innovativer Produkte und die Entstehung neuer Preisansätze fördert.

Darüber hinaus glauben 61 % der Befragten, dass generative KI in den nächsten drei Jahren die Art und Weise, wie ihr Unternehmen Werte schafft, liefert und erfasst, erheblich verändern wird, während 51 % vorhersagen, dass diese Technologie die Qualität der den Verbrauchern angebotenen Produkte und Dienstleistungen verbessern wird.

Allerdings sehen afrikanische Chefs auch erhebliche Risiken im Zusammenhang mit generativer KI, wie etwa Halluzinationen (falsche oder irreführende Ergebnisse, die durch große Sprachmodelle generiert werden) und das Fehlen einer kohärenten logischen Argumentation. 48 % erkennen an, dass generative KI die rechtliche Haftung und das Reputationsrisiko erhöhen kann, und unterstreichen die Notwendigkeit, stärkere Data-Governance-Frameworks einzuführen und Mitarbeiter in den Data-Governance-Technologieintegrationsprozess einzubeziehen.

Darüber hinaus weist der Bericht darauf hin, dass die Akzeptanz von Cloud Computing bei Unternehmen, die in Afrika südlich der Sahara tätig sind, größer ist als die von generativer KI. 12 % der befragten Führungskräfte geben an, dass sie diese Technologie in ihrem gesamten Betrieb eingeführt haben, während 38 % sie in vielen Teilen ihres Unternehmens eingeführt haben. Darüber hinaus geben 82 % der Befragten an, dass sie ihre Investitionen in Cloud Computing im Jahr 2023 erhöht haben.

Schließlich sind sich afrikanische Unternehmen der Bedeutung generativer KI und Cloud Computing für ihre technologische Transformation bewusst. Obwohl die Einführung generativer KI im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt immer noch relativ gering ist, erwarten afrikanische Staats- und Regierungschefs in den kommenden Jahren erhebliche Veränderungen. Die Herausforderungen der Integration dieser Technologien und die potenziellen Risiken müssen berücksichtigt werden, aber die Aussichten für eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und der Qualität von Produkten und Dienstleistungen sind vielversprechend.


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