Britische Hausbauer sehen sich potenzieller Klage in Milliardenhöhe gegenüber
Die größten Wohnimmobilienentwickler Großbritanniens sehen sich der Aussicht auf eine milliardenschwere Sammelklage gegenüber, nachdem eine Verbraucherklage wegen wettbewerbswidriger Praktiken gegen mehrere führende Hausbauer eingereicht wurde.
Die vorgeschlagene Klage richtet sich gegen einige der größten Namen im britischen Wohnungssektor, darunter Barratt Redrow, Taylor Wimpey, Bellway, Berkeley Group, Persimmon, Vistry Group und Countryside Partnerships, wie aus am Dienstag veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht.
Die Klage behauptet, dass die Unternehmen wettbewerbswidriges Verhalten zeigen, das den britischen Wohnungsmarkt betrifft. Konkrete Vorwürfe wurden in der Verbraucherklage erhoben, obwohl der Fall noch nicht von den Gerichten geprüft wurde und die Entwickler nicht für ein Fehlverhalten verantwortlich gemacht wurden.
Bevor der Fall vorankommen kann, muss er vom Competition Appeal Tribunal (CAT), dem spezialisierten Gericht, das für die Behandlung wettbewerbsrechtlicher Streitigkeiten im Vereinigten Königreich zuständig ist, zertifiziert werden. Der Genehmigungsprozess dauert in der Regel zwischen sechs und zwölf Monaten.
Wenn das Tribunal die Genehmigung erteilt, könnte die Klage eine der bedeutendsten wettbewerbsrechtlichen Sammelklagen werden, die jemals gegen die britische Hausbauindustrie erhoben wurde, und die beteiligten Unternehmen erheblichen finanziellen Verpflichtungen aussetzen.
Der Fall kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der britische Wohnimmobilienmarkt weiterhin intensiver Prüfung bezüglich der Wohnkosten, Angebotsengpässen und des Wettbewerbs innerhalb des Sektors ausgesetzt ist. Regulierungsbehörden und Verbrauchergruppen haben zunehmend den Fokus auf Marktpraktiken gelegt, die potenziell Käufer und den Wettbewerb betreffen könnten.
Die Einreichung stellt einen frühen Schritt im rechtlichen Prozess dar, und die bevorstehende Entscheidung des Tribunals wird darüber entscheiden, ob die vorgeschlagene kollektive Klage zu einer vollständigen Anhörung zugelassen wird.
Alle Vorwürfe unterliegen der gerichtlichen Überprüfung, und die in der Klage genannten Unternehmen haben die Möglichkeit, zu reagieren, während sich der rechtliche Prozess entfaltet.
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