China verurteilt neue US-Visabeschränkungen und warnt vor Gegenschritten
China hat die neuen US-Visaregelungen scharf kritisiert und sie als "diskriminierend" bezeichnet. Es wurde gewarnt, dass man mit Gegenschritten reagieren könnte, wenn Washington die Politik nicht zurücknimmt.
Bei einer Pressekonferenz in Peking forderte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, die Vereinigten Staaten auf, die neuen Regeln zurückzuziehen. Er argumentierte, dass sie die bilateralen Austauschmöglichkeiten untergraben und den Interessen beider Länder nicht dienen.
Die Äußerungen markieren den neuesten Punkt der Reibung in einer bereits komplexen Beziehung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt.
Neue Regeln betreffen Journalisten, Studenten und Austauschbesucher
Die US-Regierung kündigte am Donnerstag neue Visamaßnahmen an, die die Dauer der Visa für mehrere Kategorien ausländischer Staatsangehöriger, einschließlich Studenten, Teilnehmer an Kulturprogrammen und Journalisten, verkürzen.
Unter den Änderungen wird berichtet, dass Visa für chinesische Journalisten auf 90 Tage begrenzt werden, was den Zeitraum reduziert, in dem sie gemäß der überarbeiteten Politik in den Vereinigten Staaten bleiben dürfen.
Die Maßnahmen sind Teil umfassenderer Anpassungen der US-Einwanderungs- und Visaverfahren, die ausgewählte ausländische Staatsangehörige betreffen.
China signalisiert mögliche Vergeltung
Peking wies die US-Entscheidung zurück und erklärte, dass es sich das Recht vorbehält, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Chinesische Beamte gaben zunächst nicht an, welche Maßnahmen ergriffen werden könnten, aber gegenseitige Visabeschränkungen wurden in der Vergangenheit von beiden Ländern in Zeiten diplomatischer Spannungen verwendet.
Der jüngste Streit fügt sich in eine Reihe von Meinungsverschiedenheiten zwischen Peking und Washington über Handel, Technologie, nationale Sicherheit und den Austausch zwischen Menschen ein.
Diplomatische Spannungen halten an
Visapolitiken sind ein zunehmend sensibles Thema in den Beziehungen zwischen den USA und China, insbesondere für Journalisten, Forscher, Studenten und akademische Institutionen.
Beobachter stellen fest, dass strengere Einreiseanforderungen die Bildungskooperation, den Zugang zu Medien und den kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern beeinträchtigen könnten.
Ob die jüngste Meinungsverschiedenheit zu weiteren Vergeltungsmaßnahmen führen wird, hängt wahrscheinlich von zukünftigen diplomatischen Gesprächen ab, aber der Austausch hebt die anhaltenden Herausforderungen hervor, vor denen die bilateralen Beziehungen stehen.
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