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Die französische Sicht auf Marokko, Tunesien und Algerien entwickelt sich
Eine aktuelle Umfrage von Ifop-Fiducial für Sud Radio beleuchtet die Meinungen der französischen Öffentlichkeit zu Marokko, Tunesien und Algerien. Marokko erwies sich als das Land mit der positivsten Meinung, 68 % der Befragten äußerten eine positive Meinung. Tunesien folgte dicht dahinter mit 60 %, während Algerien mit 29 % einen niedrigeren Rang einnahm. Bemerkenswerterweise zeigte sich Algeriens Wert im Vergleich zu 2012 leicht verbessert, als nur 26 % das Land positiv beurteilten.
Die Umfrage zeigte, dass politische Ansichten diese Wahrnehmungen erheblich beeinflussen. Marokko beispielsweise genießt unter den Mitgliedern der Grünen Partei breite Unterstützung, 81 % äußerten positive Gefühle. Im Gegensatz dazu waren die Anhänger des Rassemblement National besonders negativ, nur 14 % hatten eine positive Meinung über Algerien.
Wenn es um die französisch-algerischen Beziehungen geht, glauben die meisten Befragten (74 %), dass Algerien mehr von der Partnerschaft profitiert, eine Perspektive, die in den 1970er Jahren verwurzelt ist. Diese Ansicht wurde am stärksten von Republikanern (94 %) und Anhängern von Renaissance (91 %) vertreten, weniger von Anhängern von France Insoumise, denen nur 38 % zustimmten.
Die Umfrage untersuchte auch die Meinungen der Franzosen zu bestimmten politischen Maßnahmen in Bezug auf Algerien. Eine deutliche Mehrheit (67 %) befürwortete eine Reduzierung der Entwicklungshilfe für Algerien, und 64 % unterstützten die Anerkennung der Souveränität Marokkos über die Sahara durch Frankreich. Darüber hinaus gab es eine bemerkenswerte Unterstützung (61 %) für die Aufkündigung von Abkommen mit Algerien, wie etwa den Visa- und Familienzusammenführungsabkommen von 1968. Die Republikaner waren die stärksten Befürworter dieser Haltung, 79 % waren dafür, während nur 35 % der Anhänger von France Insoumise zustimmten.
Die Beziehungen zwischen Frankreich und Marokko haben sich in den letzten Jahren verbessert. Ein bemerkenswertes Beispiel dieser Zusammenarbeit war Marokkos erfolgreiche Vermittlung bei der Freilassung von vier in Burkina Faso inhaftierten französischen Staatsbürgern. Die Intervention von König Mohammed VI. wurde vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron als bedeutende Geste der Unterstützung für Frankreich gewürdigt. Diese verstärkte humanitäre Aktion trug dazu bei, Vertrauen zwischen den beiden Ländern aufzubauen.
Darüber hinaus hat sich Frankreich zunehmend den Prioritäten Marokkos angeschlossen, insbesondere in Bezug auf den Sahara-Konflikt. Die Wirtschaftsbeziehungen bleiben stabil, wobei französische Unternehmen zur Entwicklung Marokkos beitragen, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und erneuerbare Energien.
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