Die Trump-Regierung erwägt eine Ölblockade gegen Kuba
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump prüft neue Optionen, um den Druck auf das kubanische Regime zu erhöhen, darunter die Möglichkeit einer vollständigen Blockade der Ölimporte der Insel. Dies berichtete das US-amerikanische Nachrichtenportal Politico unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute US-Beamte.
Den Quellen zufolge befürworten einige Mitglieder der Regierung, die der kubanischen Regierung kritisch gegenüberstehen, mit Unterstützung von Außenminister Marco Rubio eine Eskalation der Wirtschaftsmaßnahmen. Das erklärte Ziel wäre, Havanna zum Ende des kommunistischen Regimes zu zwingen, als Teil einer umfassenderen Strategie für einen politischen Wandel in Kuba.
Bislang ist jedoch noch keine formelle Entscheidung gefallen. Die vorgeschlagene Ölblockade ist eine von mehreren Optionen, die Präsident Trump vorgelegt werden könnten. Eine solche Maßnahme würde eine deutliche Verschärfung der US-Politik bedeuten, nachdem kürzlich die Aussetzung der Ölimporte Kubas aus Venezuela, dem wichtigsten Rohöllieferanten der Insel, angekündigt wurde.
Im Kontext regionaler Spannungen hatte Donald Trump Kuba bereits mit wirtschaftlichen Vergeltungsmaßnahmen gedroht, insbesondere mit einer Blockade der venezolanischen Öllieferungen. Dies geschah als Reaktion auf Havannas vermeintliche Sicherheitsunterstützung für Caracas. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Strategie, die auf ein härteres Vorgehen gegenüber Verbündeten des venezolanischen Regimes abzielt.
Darüber hinaus berichtete der US-Sender CBS unter Berufung auf US-Beamte, dass Washington derzeit keine Unterbrechung der Öllieferungen von Mexiko nach Kuba erwägt. Dies deutet darauf hin, dass die US-Strategie flexibel und zielgerichtet bleibt.
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