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Marokko-Europäische Union, eine entscheidende Etappe in einer richtungsweisenden strategischen Partnerschaft
Die strategische Partnerschaft zwischen Marokko und der Europäischen Union befindet sich im Jahr 2024 an einem entscheidenden Wendepunkt und wird durch gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Werte gestärkt. Obwohl sich diese Beziehungen im Laufe der Jahre gefestigt haben, verlangt Marokko nach mehreren komplexen rechtlichen und politischen Entscheidungen nun, dass die Europäische Union ihr Engagement durch konkrete Maßnahmen unter Beweis stellt. Diese Forderung äußerte der marokkanische Außenminister Nasser Bourita bei seinem Treffen mit dem EU-Kommissar für Nachbarschaftspolitik Oliver Varhelyi.
Die Partnerschaft zwischen Marokko und der Europäischen Union wird durch die 2019 ins Leben gerufene „Europäisch-Marokkanische Partnerschaft für gemeinsamen Wohlstand“ strukturiert und ist für die regionale Stabilität und Sicherheit von wesentlicher Bedeutung. Die Europäische Union erkennt Marokko als zuverlässigen und unverzichtbaren Partner an, und diese Beziehung wurde mehrfach von europäischen Staats- und Regierungschefs bekräftigt, insbesondere beim letzten Europäischen Rat im Oktober 2024. Die Europäische Union betrachtet diese Partnerschaft als strategisch, eng und langlebig.
Marokko ist der führende Wirtschaftspartner der Europäischen Union in Afrika und die Europäische Union ist der wichtigste Handelspartner des Königreichs. Viele Bereiche der Zusammenarbeit, wie die Wirtschaft, der Kampf gegen illegale Einwanderung, Extremismus und die Energiewende, stärken weiterhin die Beziehungen zwischen den beiden Parteien. Marokko beteiligt sich aktiv am europäischen Forschungsprogramm Horizon Europe und hat mit der Europäischen Union ein Förderprogramm für Hochschulbildung, Forschung und Innovation unterzeichnet.
Die Partnerschaft erstreckt sich auch auf die Justiz, wobei das Programm „MA-JUST“ darauf abzielt, den Zugang zur Justiz in Marokko und zur Kultur zu verbessern und die marokkanische Kulturindustrie zu unterstützen. Diese vielfältige Zusammenarbeit ist insbesondere im aktuellen geopolitischen Kontext von wesentlicher Bedeutung und sollte sich während der zweiten Amtszeit der Europäischen Kommission von Ursula von der Leyen, die im Dezember 2024 begann, weiterentwickeln.
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