Migranten bauen Notunterkünfte am Strand von Ceuta
Mehrere Migranten, die in Ceuta gestrandet sind, haben begonnen, Notunterkünfte am Tramposol-Strand zu bauen, nachdem sie mehr als eine Woche im Freien geschlafen haben, berichten lokale Quellen.
Mit Ästen, trockenem Gras, Stoffstücken und weggeworfenen Materialien versuchen die Migranten, sich vor kalten Nächten, starken Seewinden und Feuchtigkeit zu schützen. Teile des Strandes haben sich allmählich in ein prekäre Lager verwandelt, mit kleinen improvisierten Hütten und Zelten, die über das Gebiet verteilt sind.
Die meisten der Gestrandeten sind Berichten zufolge über das Meer in die spanische Enklave gelangt, nachdem sie lange Reisen durch mehrere Länder unternommen haben. Viele sagen, sie seien vor Gewalt, Unsicherheit oder extremer Armut geflohen und hofften, Asyl zu suchen oder ein neues Leben in Spanien zu beginnen.
Stattdessen sehen sie sich schwierigen Lebensbedingungen gegenüber. Da keine dauerhafte Unterkunft verfügbar ist, verbringen viele ihre Tage im Freien und sind auf begrenzte Hilfe von Einheimischen und Freiwilligen angewiesen. Notfallgesundheits- und Sanitärdienste wurden Berichten zufolge eingeführt, doch der Zugang zu angemessenen Unterkünften bleibt ein großes Anliegen.
Die improvisierten Strukturen bieten nur minimalen Schutz und sind keine nachhaltige Lösung. Dennoch bieten sie den Migranten etwas Schutz vor den Elementen und ein gewisses Maß an Privatsphäre, während sie auf eine Lösung ihrer Situation warten.
Hinter den improvisierten Unterkünften stehen Menschen, deren Reisen von Entbehrungen und Unsicherheit geprägt sind und die nun einer ungewissen Zukunft in Ceuta gegenüberstehen.
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