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Präsidentin der UN-Generalversammlung fordert Neuüberlegung der Rolle der multilateralen Organisation

Thursday 18 September 2025 - 12:15
Präsidentin der UN-Generalversammlung fordert Neuüberlegung der Rolle der multilateralen Organisation

Anlässlich des 80. Jahrestages der Gründung der Vereinten Nationen forderte Generalversammlungspräsidentin Annalena Baerbock eine gründliche Reflexion über die Zukunft der multilateralen Organisation. Während einer Pressekonferenz betonte sie die Notwendigkeit, sich neu zu erfinden, um sicherzustellen, dass die UN auch in den kommenden Jahrzehnten eine starke und glaubwürdige Institution bleibt.

„Da wir acht Jahrzehnte ihres Bestehens feiern, ist es Zeit, nachzudenken und neu aufzubauen“, erklärte sie und erinnerte daran, dass die Mission der UN vor allem darin besteht, den Wünschen der acht Milliarden Menschen weltweit nach Frieden und Sicherheit gerecht zu werden. Um die Weltöffentlichkeit von der Relevanz der Organisation zu überzeugen, seien mutige Reformen und die Anpassung an neue Herausforderungen erforderlich.

Baerbock betonte die dringende Notwendigkeit, die Wirksamkeit multilateraler Mechanismen zu stärken, die Reformagenda zu aktualisieren und die Ziele für nachhaltige Entwicklung neu zu beleben und gleichzeitig den „Pakt für die Zukunft“ zu fördern. Ziel sei es, betonte sie, die UN zu einer Organisation zu machen, die ihren Verpflichtungen nachkommen und das Vertrauen der Menschen wiederherstellen könne.

Diese Erklärung erfolgte am Vorabend der Eröffnung der hochrangigen Woche in New York, die fast 150 Staats- und Regierungschefs zusammenbringen wird. Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen wichtige Themen, die vom Kampf gegen den Klimawandel und einer inklusiven wirtschaftlichen Erholung bis hin zu Konfliktlösung und globalen Gesundheitsproblemen reichen.

Die Präsidentin der Generalversammlung forderte alle Beteiligten auf, sich konstruktiv einzubringen, um angesichts der zahlreichen Krisen, die die Welt erschüttern, die Grundlagen für ein erneuertes internationales Handeln zu schaffen.


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